Basisinformation

Győr, 12.06.2013

Die Energieversorgung

Zwischen dem großen Neubaubereich und dem Motorenwerk liegt die neue Energie-zentrale des Standorts Győr. Die Anlage, die knapp 7.000 Quadratmeter Grundfläche aufweist, versorgt das Werk mit Strom, Wärme und Kälte; dazu kommen Druckluft sowie Trink-, Kühl- und Betriebswasser. Ergänzend kann das Werk Fernwärme aus einer externen Quelle beziehen.

Das Herzstück der Energiezentrale ist ein Gaskraftwerk mit drei großen Heizkesseln. Sie erbringen jeweils eine Leistung von 26 Megawatt. Ein zusätzliches Blockheizkraftwerk, das über einen abgasarm arbeitenden Gasmotor Strom erzeugt, liefert jeweils bis zu 2,7 Megawatt elektrische und thermische Energie. Die Anlagen erzielen einen hohen Wirkungsgrad von über 90 Prozent und können mit der erzeugten Wärme mehr als 5.000 Haushalte mit Heizenergie versorgen.

Alle Komponenten in der Energiezentrale sind auf maximale Effizienz ausgelegt. Die Abwärme der Druckluftkompressoren beispielsweise wird zurückgewonnen und in das Wärmenetz eingespeist; im Jahr sind das etwa 3.500 Megawattstunden thermische Energie, die zirka 1.000 Tonnen Kohlendioxid vermeiden. In der Kälteerzeugung lassen sich in Kombination mit einer freien Kühlung jährlich zirka 880 Megawattstunden Strom einsparen. Sämtliche Versorgungsleitungen für Strom, Gas, Wasser, Luft und Druckluft sind auf kurze Wege und minimale Verluste optimiert.

Zur Wassergewinnung besitzt das Werk einen eigenen Brunnen, der 380 Meter tief in die Erde reicht. Das Abwasser gelangt zur städtischen Kläranlage, die Abwässer aus der Lackiererei werden zuvor vor Ort chemisch-physikalisch geklärt. Bei der Außen- und Sicherheitsbeleuchtung der Fabrik sind energieeffiziente LED-Lampen im Einsatz – gegenüber herkömmlichen Leuchten erzielen sie eine Energieeinsparung von jährlich rund 300 Megawattstunden.

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