Basisinformation

Neckarsulm, 08.07.2013

Audi exclusive – Ausstattungen nach Maß

Eine Welt voll individueller Ideen. Für Kunden, die ihren ganz eigenen Ausdruck realisieren wollen, stellt die quattro GmbH ein außergewöhnlich vielfältiges Angebot bereit. Ob Farbe, Leder oder Dekoreinlage, ob Karosserie, Räder oder Innenraum – wenn es um die Individualisierung von Autos geht, bietet die quattro GmbH mit dem Programm Audi exclusive die größte Auswahl im Wettbewerb.

Für das Exterieur stehen etwa 100 Außenfarben und eine ganze Reihe Optikpakete bereit, die exakt auf die jeweilige Baureihe zugeschnitten sind. Zu ihnen gehören auch die Offroad-Pakete für den Audi Q3 und den Q5. Kunden, die noch mehr Wert auf ihren ganz persönlichen Ausdruck legen, können die Karosserie in ihrer Wunschfarbe bestellen, die dann eigens für sie gemischt wird. Für den Audi R8 und auch bei weiteren Modellen stehen matte Lackierungen zur Wahl, die einen spektakulären Effekt erzielen. Das Angebot an Leichtmetallrädern – ein Bestseller der quattro GmbH – wächst stetig, es reicht bis zum 21-Zoll-Rad in Titanoptik.

Im Interieurprogramm finden sich 16 Innenraumfarben, zwei Lederqualitäten, das Material Alcantara und neun Farben für den Bodenteppich. Bei den Sitzen lassen sich fast alle Partien einzeln konfigurieren und mit Kontrastnähten akzentuieren, auch die Lederfarbe ist frei wählbar. Passend zum Leder offeriert die quattro GmbH exklusive Dekoreinlagen – in Klavierlack, Metall und Edelholz. Neu im Angebot ist hier die Dekoreinlage Aluminium-Holz-Beaufort, die schwarzes Holz mit Aluminium kombiniert und somit eine sehr exklusive Optik im Interieur kreiert. Bei den großen Modellen umfasst das Programm Audi exclusive feine Lösungen für den Dachhimmel und die Instrumententafel; beim Flaggschiff A8 stehen Features wie eine Kühlbox, ein klappbarer Tisch und kardangelagerte Leseleuchten im Fond zur Wahl.

Im Herbst 2009 hat die quattro GmbH zum ersten Mal eine limitierte Sonderserie unter der Bezeichnung Audi exclusive concept aufgelegt. Der Audi Q7 V12 TDI, 368 kW (500 PS) stark, war in Ipanema-Braun Perleffekt lackiert, einem zwischen Braun und Bronze changierenden Ton. Seine Lederausstattung war in zwei Farben gehalten – die Sitze und Türverkleidungen in Alabasterweiß, die Instrumententafel und der Mitteltunnel in Maronenbraun. Die Dekoreinlagen bestanden aus amerikanischem Nussbaum mit Einlagen aus Räuchereiche; auch der Gepäckraum-boden und die Rückseiten der Fondsitzlehnen waren mit diesem Furnier verkleidet.

Im Herbst 2012 folgte der SQ5 TDI Audi exclusive concept mit 230 kW (313 PS); sein Lack in Arablau Kristalleffekt vermittelt faszinierende Tiefenwirkung. Das Interieur bietet starke Kontraste: Die Bezüge sind in Schwarz gehalten und mit weißen Nähten akzentuiert, die Mittelbahnen mit gewebtem Leder bezogen. Der Dachhimmel und die Einsätze in den Türen hingegen leuchten in schneeweiß. Die Dekoreinlagen bestehen aus Eschenmaserholz, dessen Maserung durch ein spezielles Bearbeitungsverfahren besonders deutlich hervortritt.

Der A8 L W12 Audi exclusive concept führt die Linie jetzt fort. Im Innenraum des Audi-Flaggschiffs, das 368 kW (500 PS) leistet, dominiert cognacfarbenes Leder der italienischen Möbelmanufaktur Poltrona Frau, das besonders weich, gleichmäßig und naturnah verarbeitet ist. Die Dekoreinlagen bestehen aus Olivesche naturell; ihr graubrauner Farbton harmoniert perfekt mit den granitgrauen Biesen an den Sitzen. Die Palette der optionalen Ausstattungen reicht bis zum luxuriösen Ruhesitz. Für das Exterieur empfiehlt Audi die Lackierung Monsungrau Metallic.

Audi exclusive – Lederverarbeitung

Qualität für höchste Ansprüche. Die Lederwelt von Audi exclusive hält eine fast unbegrenzte Auswahl bereit. Jedes Stück Leder besitzt hohe emotionale Qualitäten, und jeder Sitzbezug ist mit maximaler Präzision verarbeitet.

Die Lederwelt von Audi exclusive bietet eine fast unbegrenzte Auswahl an Qualitäten, Farben, Garnen, Perforationen, Biesen, Kedern, Designs, Prägungen und Stickereien. Jedes Stück Leder besitzt hohe sinnliche Qualitäten – das Naturmaterial Leder ist emotional und individuell, in seiner Struktur, seiner Haptik und seinem Duft.

Das Leder, das die quattro GmbH im Interieur ihrer Autos verwendet, stammt vor allem aus der landwirtschaftlichen Tierhaltung in Mitteleuropa. Der Lieferant der Sitzbezüge muss einen strengen Katalog an Qualitätskriterien erfüllen. Die Spezialisten aus der Audi-Qualitätssicherung prüfen alle Ledersorten in einem Labor. In Dutzenden von Tests müssen sie zeigen, wie gleichmäßig sie sich dehnen, wo sie gegebenenfalls zu reißen beginnen, wie abriebfest und schwer entflammbar sie sind, wie sie der UV-Einstrahlung widerstehen und welche Gerüche und Emissionen sie abgeben.

Schon beim Gerben des Leders – dem ersten Arbeitsschritt vor dem Färben – sind keine Chromsalze im Spiel. Bereits vor 20 Jahren hat Audi, damals als Vorreiter in der Automobilindustrie, auf diese Chemikalien verzichtet, die beim Schuh- und Bekleidungsleder üblich sind. Auch die weitere Verarbeitung des Naturmaterials verläuft bei den hochwertigen Qualitäten sehr behutsam. Beim Leder Feinnappa, das bei den meisten Varianten des Audi R8 Serie ist, bleiben die maschinelle Prägung und die so genannte Zurichtung – der Lack, der die Poren versiegelt und die Oberfläche strapazierfähiger macht – gering. Das Leder ist natürlich, atmungsaktiv und weich – mit einem Wort: hochwertig.

Die etwa sechs Quadratmeter Fläche, die eine Lederhaut umfasst, lassen sich in drei Qualitätszonen einteilen. Die quattro GmbH akzeptiert nur die oberste, gut einen Millimeter starke Schicht des Leders, und hier fast ausschließlich den Bereich des mittleren Rückens. Das Fasergefüge verläuft in diesem Bereich besonders gleichmäßig und fest, Risse oder Narben durch Verletzungen, Parasiten oder Warzen sind selten. Beim Zuschnitt der Einzelteile, der teilweise mit Metallmessern in einer Stanzmaschine, teilweise unter hohem Wasserdruck erfolgt, achten die Mitarbeiter penibel auf Fehlstellen. Für eine komplette Sitzgarnitur sind in der Regel vier Häute nötig.

Auch beim Vernähen der Lederteile gelten höchste Ansprüche. Nur bei geraden Nähten, etwa bei der Rautensteppung auf den Mittelbahnen, sind halb- oder vollautomatische Maschinen im Einsatz. Alle gekurvten Nähte – der überwiegende Anteil – entstehen manuell. Erfahrene Arbeiterinnen ziehen sie mit scharfem Auge und sicherer Hand mithilfe von Industrienähmaschinen, die mit speziellen Nadeln bestückt sind. Die fertigen Bezüge sind auch an engen Radien, beispielsweise an den Wangen der Sportsitze, faltenfrei. Die Nähte verlaufen hochpräzise, gleichmäßig und parallel – selbst eine Abweichung im Millimeterbereich wird nicht toleriert.

Die Designer von Audi und der quattro GmbH arbeiten zusammen mit ihren Lieferanten ständig an neuen Ledersorten, Designbildern und Verarbeitungstechniken. Bei den RS-Sportsitzen ist es jetzt gelungen, auf die Kaschierungen – die hinterklebten Schaum- und Wattestreifen – weitgehend zu verzichten, das tut dem Leder gut und spart zugleich Gewicht. Top-Qualität kennt eben keinen Stillstand und keinen Kompromiss.

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