Basisinformation

Neckarsulm, 08.07.2013

RS Modelle - Historie

30 Jahre Power – Die Story der quattro GmbH
Die quattro GmbH entstand 1983 als hundertprozentige Tochter der AUDI AG. Ihre erste Aufgabe war die Vermarktung von Accessoires, seit 1995 individualisiert sie Autos, und seit 1996 firmiert sie als Hersteller der Hochleistungsmodelle von Audi, die jetzt unter dem Label Audi Sport vermarktet werden. Anfang 2011 kam der Kunden-Motorsport als weiteres Standbein hinzu. Heute beschäftigt das Unternehmen 790 Mitarbeiter an den Standorten Neckarsulm und Ingolstadt.

1994 – Audi RS 2 Avant

Audi setzt einen starken Trend
Der Audi RS 2 Avant aus dem Jahr 1994 war ein Trendsetter – der weltweit erste Hochleistungssportwagen mit fünf Sitzplätzen und großem Gepäckraum. Das markante Außendesign und das feine Interieur waren ebenfalls stilbildend. Der Fünfzylinder-Turbo holte aus 2,2 Liter Hubraum 232 kW (315 PS), er brachte den Audi RS 2 Avant in 5,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und weiter bis 262 km/h Topspeed. Die Porsche AG, die als Entwicklungs- und Fertigungspartner fungierte, lieferte Teile wie Bremsen und Räder zu.

1996 – Audi S6 plus

Das erste Auto der quattro GmbH
Der Audi S6 plus trug zwar noch nicht das RS-Badge, er war jedoch das erste Modell, bei dem die quattro GmbH als Hersteller auftrat. Er hatte einen 4,2-Liter-V8, der 240 kW (326 PS) leistete, und ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Der Standardsprint dauerte 5,6 Sekunden. Der S6 plus war auch als Limousine lieferbar, die Mehrzahl der Kunden entschied sich jedoch für den Avant.

2000 – Audi RS 4 Avant

Kompakter Hubraum, hohe Leistung
Auch beim ersten RS 4 Avant war ein Kooperationspartner im Spiel – die kurz zuvor in das Unternehmen integrierte Cosworth Technology Ltd. Gemeinsam mit der quattro GmbH steigerten die Engländer die Leistung des 2,7 Liter großen V6-Biturbo auf 279 kW (380 PS); daraus resultierte ein Null-auf-Hundert-Sprint in 4,9 Sekunden. Die Nachfrage nach dem RS 4 Avant war so hoch, dass Audi die Produktionszahlen gegenüber der ursprünglichen Planung verdoppelte.

2002 – Audi RS 6

Turbo-Anschub fur den grosen V8
In der Business Class debütierte 2002 der Audi RS 6, lieferbar als Limousine und Avant. Sein 4,2 Liter-V8, von zwei Turboladern unter Druck gesetzt, leistete 331 kW (450 PS); Cosworth übernahm die Montage des Fünfventilers. Mit seiner serienmäßigen Fünfstufen-tiptronic beschleunigte der Audi RS 6 in 4,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Im Fahrwerk feierte die Dynamic Ride Control (DRC) Premiere. 2004 folgte der RS 6 plus, der 353 kW (480 PS) leistete und erst bei 280 km/h elektronisch aberegelt war.

2005 – Audi RS 4

Dynamik in drei Varianten
Der RS 4 der zweiten Generation erschien 2005. Er setzte zunächst als Limousine und Avant ein und war später auch als Cabriolet erhältlich. Als Antrieb diente der neu entwickelte V8-Hochdrehzahlmotor mit 4,2 Liter Hubraum; der Direkteinspritzer leistete 309 kW (420 PS). Die RS 4 Limousine spurtete in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Weitere Technik-Highlights waren der quattro-Antrieb mit der damals neuen asymmetrisch-dynamischen Momentenverteilung und die optionalen Kohlefaser-Keramik-Bremsen.

2008 – Audi RS 6

Der starkste Serien-Audi
Der RS 6 aus dem Jahr 2008 war der bis heute stärkste Serien-Audi. Sein V10-Biturbo, der aus 5,0 Liter Hubraum schöpfte, gab 426 kW (580 PS) ab – genug für einen Standardsprint in 4,6 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Die beiden plus-Versionen, die 2010 folgten, erzielten eine Spitze von 303 km/h. Eine schnell schaltende Sechsstufen-tiptronic leitete die Kräfte auf den quattro-Antriebsstrang. Der RS 6 der zweiten Generation war als Limousine und Avant lieferbar.

2011 – Audi RS 3 Sportback

Kraft im kompakten Format
Mit dem RS 3 Sportback trug Audi die RS-Philosophie in das Segment der Premium-Kompaktklasse. Der turboaufgeladene 2,5-Liter-Fünfzylinder leistete 250 kW (340 PS), verbrauchte im Mittel jedoch nur etwas mehr als 9 Liter Kraftstoff pro 100 km. Im Antriebsstrang arbeiteten eine hochbelastbare Siebengang S tronic und eine hydraulische Lamellenkupplung zusammen. Der RS 3 Sportback beschleunigte in 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Kotflügel aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) dokumentierten die Leichtbaukompetenz der quattro GmbH.

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