Pressemitteilung

Ingolstadt, 26.01.2009

„Treffen der Generationen“ im Audi museum mobile

  • Auftaktveranstaltung zum Jubiläum „100 Jahre Audi“
  • Effizienz im Wandel der Zeit

Die unterschiedlichsten Fahrzeuge zum Thema Effizienz sind in der neuen Ausstellung im Audi museum mobile zu sehen. Zum Beispiel der Auto Union Rennwagen Typ D umgeben vom Audi A2 (links) und dem Audi A4 Avant duo (rechts).

2009 feiert die Marke Audi ihren 100. Geburtstag, nachdem August Horch das Unternehmen am 16. Juli 1909 in Zwickau gründete. Audi Tradition hat zu diesem herausragenden Jubiläum eine Reihe von Veranstaltungen geplant: Den Auftakt macht die Sonderausstellung „Treffen der Generationen – Effizienz im Wandel der Zeit“, die vom 26. Januar bis 28. Februar 2009 im Audi museum mobile im Audi Forum Ingolstadt zu sehen sein wird. Gezeigt werden zwölf ganz besondere Fahrzeuge aus acht Jahrzehnten Unternehmensgeschichte – mehrheitlich Prototypen und Einzelstücke, die Antworten auf die Herausforderungen ihrer Zeit zu geben versuchten.

Das älteste Fahrzeug, der Slaby Beringer Elektrowagen, stammt aus dem Jahr 1919. 257 Stück wurden von diesem Elektroauto gebaut und bis nach Japan geliefert. Highlight der Ausstellung ist freilich der Auto Union Rennwagen Typ D von 1938. Dieser Typ, der als der formschönste Auto Union Silberpfeil gilt, wurde von Robert Eberan-Eberhorst entwickelt, weil das internationale Grand Prix Reglement den Hubraum für aufgeladene Motoren damals auf drei Liter beschränkt hatte. Noch im gleichen Jahr gewann Tazio Nuvolari mit diesem Monoposto-Rennwagen die Großen Preise von Italien und England.

Hoch spannend ist das NSU Rekord-Motorrad vom Typ Baumm. 1951 hatte der freischaffende Graphiker Gustav Adolf Baumm der NSU ein Rekordmodell mit liegendem Fahrer vorgeschlagen – und das auf der Basis eines Bügelbretts. Bis 1956 wurden mit diesem „Liegestuhl“ dutzende von Weltrekorden gebrochen und Höchstgeschwindigkeiten bis zu 242 km/h erreicht. Zu sehen ist auch ein DKW Schnellaster mit Elektromotor, der 1955 vorgestellt wurde. Vorgesehen war der Wagen ausschließlich für Behörden und Energieunternehmen. Einige der Elektro-Schnellaster liefen auch auf deutschen Nordseeinseln, wo Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren nicht zugelassen waren. Gleichfalls von DKW stammt der F 9 Prototyp von 1941. Der F9 ist die erste konzerneigene Neuentwicklung mit Ganzstahl-Stromlinienkarosserie und Dreizylinder-Zweitaktmotor. Das Auto avancierte zum stilprägenden Vorbild für die DKW-Modelle der Nachkriegszeit. Ein besonderes Exponat ist der DKW Versuchswagen STM III von 1955 – der Prototyp eines DKW Kleinwagens mit Kunststoffkarosserie. Ganze zwölf wurden gebaut, das ausgestellte Exemplar ist „der letzte Überlebende“.

Aber auch die jüngere Audi Geschichte hält interessante Ausstellungsstücke bereit, etwa die dritte Generation des Audi 100, den sogenannten cw-Weltmeister. 1982 war das Modell mit einem Wert von 0,30 die strömungsgünstigste Serienlimousine der Welt. Nicht fehlen dürfen natürlich die der Audi 100 Avant duo (1989) und A4 Avant duo (1996).  Beides sind Prototypen, die an der Hinterachse mit einem Gleichstrom-Elektromotor versehen waren und damals die Machbarkeit von Hybridfahrzeugen für kurze Fahrstrecken unter Beweis stellten.

Weiter zu sehen sind der Audi R10 Le Mans (2006), der erste Rennwagen, der die 24 Stunden von Le Mans mit einem Dieselmotor gewann, der Audi V8 Versuchsträger mit Aluminium Karosserie (1988) sowie der Audi A2 1.2 TDI (2001), das sogenannte Drei-Liter-Auto.

Die Ausstellung gehört zur Reihe „ZeitLupe“ im Audi museum mobile, welche jeweils die Brücke zur nächsten großen Sonderausstellung schlägt. In diesem Fall zur zentralen Präsentation zum Jubiläum „100 Jahre Audi“, die am 11. März beginnen und die ältesten noch existierenden Audi Automobile zeigen wird.

2009 wird das von August Horch am 16. Juli 1909 gegründete Unternehmen Audi 100 Jahre alt. Das Audi Markenzeichen der Vier Ringe symbolisiert die Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer, die 1932 in der Auto Union zusammengefasst wurden. Die Auto Union und NSU fusionierten 1969 und prägten die Entwicklung des Automobils maßgeblich. 1985 schließlich wurde aus der Audi NSU Auto Union AG die AUDI AG. Seit vielen Jahren pflegt und präsentiert die Audi Tradition zusammen mit den Traditionsgesellschaften Auto Union GmbH und NSU GmbH die umfangreiche und weit verzweigte Audi Historie. Das Audi museum mobile im Audi Forum Ingolstadt ist täglich von Montag bis Sonntag zwischen 09.00 und 18.00 Uhr geöffnet. Das August Horch Museum Zwickau ist von Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet.

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