Pressemitteilung

Ingolstadt, 23.06.2009

Audi-Armada beim Goodwood Festival of Speed

  • Creme de la Creme ehemaliger und aktueller Audi-Piloten lenkt anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Audi“ 15 Rennautos
  • Pink Floyd-Drummer Nick Mason fährt Auto Union Typ D bei dessen allerletztem Einsatz auf der Rennstrecke

Pink Floyd-Drummer Nick Mason lenkt in Goodwood den Auto Union Typ D, der ein letztes mal „live“ zu sehen sein wird, ehe er ins Audi musem mobile einzieht.

Mit einer wahren Armada von Rennsportfahrzeugen reist Audi Tradition vom 3. bis 5. Juli zum Goodwood Festival of Speed nach England, wo AUDI „Featured Marque“ sein wird. Auf der prominentesten historischen Motorsport-Veranstaltung der Welt werden nicht weniger als 15 aktuelle und historische Audi-Boliden im Schlosspark von Lord March den Berg hochheizen. Sie werden dabei im hundertsten Jahr von Audi über 70 Jahre Motorsport im Zeichen der Vier Ringe repräsentieren. Im Cockpit treffen die Rallye-Weltmeister Walter Röhrl, Stig Blomqvist und Hannu Mikkola auf die DTM-, STW- und Le Mans-Helden Frank Biela, Allan McNish, Dindo Capello und Marco Werner. Als spezielle Gäste hat Audi Tradition die Formel 1 und Le Mans-Ikone Jacky Ickx sowie Pink Floyd-Drummer Nick Mason eingeladen.

Nick Mason fuhr schon die beiden letzten Jahre die Auto Union Silberpfeile Typ C und Typ D Doppelkompressor für Audi Tradition in Goodwood. Dem Motorsport-Enthusiasten und Besitzer einer herausragenden Sammlung von Rennautos steht 2009 eine besondere Herausforderung bevor. Mason lenkt den weitestgehend originalen Auto Union Typ D aus dem Jahre 1938 bei dessen  allerletztem Demonstrationseinsatz. Nach Goodwood 2009 wird sich dieser herausragende Zeuge der Motorsportgeschichte endgültig „aufs Altenteil“ zurückziehen und mittelfristig ins Audi museum mobile Einzug halten. „Es ist eine hohe Ehre für mich, dieses Auto bei seiner letzten Fahrt lenken zu dürfen und ich bin mehr als dankbar für diese Möglichkeit“, freut sich Nick Mason. Der Pink Floyd-Schlagzeuger ist aber auch für seinen trockenen Humor bekannt: „Es scheint so, als ob ich mich auf die nahezu unangreifbare Position hinbewege, der erfahrenste noch aufzutreibende Auto Union Pilot zu sein.“ Nick Mason ist der einzige Mensch, der nach Goodwood 2009 alle drei noch fahrbaren Auto Union Silberpfeile von Audi Tradition gelenkt haben wird.

Auch der langjährige Formel 1-Pilot Jacky Ickx wird in Goodwood einen Auto Union Silberpfeil lenken. Der sechsfache Le Mans-Sieger freut sich auf den Auto Union Typ D Doppelkompressor von 1939, den Audi Tradition wieder aufbauen ließ und der letztes Jahr erstmals zum Einsatz kam. Ickx: „Es ist ein Privileg,  diesen Auto Union Rennwagen fahren zu dürfen – und dann noch in Goodwood, dieser einmaligen Veranstaltung.“ Den Silberpfeil-Auftritt von Audi Tradition vervollständigt der Auto Union Typ C Stromlinie. Der Originalnachbau des Weltrekordwagens von 1937 wird in der Boxengasse ausgestellt. Eine Reminiszenz anlässlich des Jubiläums 75 Jahre Silberpfeile.

Eine weitere Legende des Motorsports fährt dieses Jahr erstmals wieder für Audi: Walter Röhrl, der als der größte Rallye-Fahrer aller Zeiten gilt. Der 62jährige gewann 1980 und 1982 die Weltmeisterschaft und hatte 1987 einen unvergesslichen Moment in seiner großen Karriere, als er auf einem Audi Sport quattro S1 in neuer Rekordzeit auf dem Pikes Peak in den USA triumphierte. Genau in diesem Wagen wird Walter Röhrl in Goodwood den Berg hochpfeilen. Röhrl: „Ich bin sehr glücklich, wieder im Audi Pikes Peak zu sitzen. Dies in Goodwood zu tun, ist ein großes Erlebnis für mich.“ Doch Walter Röhrl lenkt auch noch eine weitere Ikone aus seiner Audi-Zeit - den Audi 90 quattro IMSA GTO, mit dem der Bayer 1989 in den USA Rundstreckenrennen fuhr. Aus seinen alten Rallyezeiten begleiten ihn zwei Teamkollegen, die nicht minder in den Herzen der Rallyefans immer lebendig sein werden: Hannu Mikkola und Stig Blomqvist, Rallye-Weltmeister 1983 und 1984 auf Audi. Der Finne Mikkola fährt beim Goodwood Festival of Speed das Auto, in welchem die Audi-Rallye-Weltmeisterschaftstitel eingefahren wurden, den Audi quattro A2. Blomqvist  sitzt im „Monster“ – dem Audi Sport quattro S1.

Das Feld komplett machen die mehrfachen Le Mans-Sieger Frank Biela, Allan McNish, Dindo Capello und Marco Werner, unterstützt vom zweifachen deutschen Rallyemeister auf Audi, Harald Demuth. Sie fahren alle Typen, die Audi jemals in Le Mans im Einsatz hatte – R8R, R8, R10 und R15. Dazu kommen der Audi A4 DTM von 2007, der Audi A4 STW von 1996, der Audi V8 quattro DTM , der Audi 200 quattro TransAm von 1988 wie der Audi R8 LMS. Den Abschluss bildet das einzige Motorrad, das Audi Tradition nach Goodwood mitnimmt. Zu Ehren Ewald Kluges, der dieses Jahr 100 Jahre alt geworden wäre und 1938 als erster Deutscher die Isle of Man gewonnen hatte, rollt eine DKW 250 SS an die Startlinie, mit der Kluge damals in der Irischen See für die Auto Union antrat.

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