Pressemitteilung

Ingolstadt, 15.05.2011

Motorsport-Newsletter 09/2011: Audi R8 LMS feiert 75. Sieg

  • Traumwochenende für Audi im Kundensport mit dem R8 LMS
  • Drei DTM-Piloten laufen für einen guten Zweck
  • Ski-Weltmeisterschafts-Teilnehmer zu Gast in Zandvoort

Die Kunden von Audi hatten mit Siegen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Schweden an diesem Wochenende allen Grund zum Feiern. Nach nur 25 Monaten blickt der junge GT3-Sportwagen bereits auf eine beachtliche Zwischenbilanz zurück.

Traumwochenende für den R8 LMS: Zwei Jahre und einen Monat nach seinem Debüt am 4. April 2009 hat der Audi R8 LMS eine runde Erfolgsmarke erreicht. Am Samstag errang der Kundensport-Rennwagen von Audi seinen 75. Sieg. Das Team ABT Sportsline ließ mit Christopher Mies und Luca Ludwig auf dem Sachsenring die Champagnerkorken knallen. Christer Jöns/Jens Klingmann rundeten den Doppelsieg des Teams ab. Sonntags gelang dem Audi R8 LMS sogar ein Vierfachsieg: Andreas Simonsen/Christopher Haase gewannen vor ihren Phoenix-Teamkollegen René Rast/Stefan Landmann und dem Abt-Aufgebot Luca Ludwig/Christopher Mies sowie Christer Jöns/Jens Klingmann.

Komplettiert wurde das Traum-Wochenende von Audi mit weiteren Erfolgen: In Großbritannien gelang dem Team United Autosports der erste Triumph. Michael Guasch und Matt Bell gewannen den dritten Lauf der Britischen GT-Meisterschaft mit dem R8 LMS in Snetterton. In Frankreich setzten sich Stéphane Ortelli/David Hallyday aus dem Team Audi France im ersten der beiden Rennen in Dijon durch. Ein Doppelsieg gelang bei der Premiere in Schweden: Das Team Alfab gewann mit Daniel Roos und Erik Behrens beim Saisonauftakt in Anderstorp vor Jan Brunstedt vom Team Brunstedt Motorsport. Somit stehen  in der Erfolgsbilanz des Audi R8 LMS nun 79 Siege zu Buche.

Werksfahrer im TT RS: Miguel Molina und Martin Tomczyk starten bei den 24 Stunden Nürburgring am 25./26. Juni im Audi TT RS. Audi Sport stellt die beiden DTM-Piloten der quattro GmbH zur Verfügung, die den TT RS für Kunden entwickelt.

Flink zu Fuß: Dass sie nicht nur im Auto schnell sind, dürfen Rahel Frey, Edoardo Mortara und Martin Tomczyk bei den „24 Stunden von Audi“ beweisen. Am kommenden Wochenende nehmen sie zusammen mit 2.000 Audi-Mitarbeitern am Marathon-Lauf quer durchs Werksgelände in Ingolstadt teil. Der Erlös für jede gelaufene Runde kommt dem gemeinnützigen Projekt „Sternstunden“ zugute.

Gedenken an Erdbebenopfer: Miguel Molina trug am DTM-Wochenende in Zandvoort eine schwarze Binde am linken Arm seines Overalls. Damit gedachte der Spanier seiner Landsleute, die beim Erdbeben in Südostspanien am Mittwoch verunglückt sind.

Schnell verdient: Das Audi Sport Team Abt Sportsline absolvierte beim DTM-Rennen in Hockenheim den schnellsten Boxenstopp. 20,043 Sekunden dauerte der zweite Halt von Timo Scheider – gemessen zwischen Ein- und Ausfahrt der Boxengasse. Dafür erhielten die Mechaniker in Zandvoort am Freitag einen besonderen Lohn: Der exklusive Reifenpartner Hankook spendierte drei Kästen Bier. Die „Äbte“ dürfen sich schon auf die nächste Prämie freuen, denn in Zandvoort gelangen dem Audi-Team sogar die drei schnellsten Boxenstopps.

Start in Spanien: Audi-Werksfahrer Marcel Fässler startet auch beim zweiten Lauf zur Blancpain-Serie. In Navarra wird der Schweizer am kommenden Wochenende für das Team WRT Belgian Audi Club im Audi R8 LMS unterwegs sein. Seine Fahrerkollegen sind Greg Franchi und Andrea Piccini. Im Schwesterauto startet DTM-Pilot Filipe Albuquerque mit Bert Longin und Stéphane Ortelli.

Skifahrer bei der DTM: Bei der Fahrervorstellung in Zandvoort waren auch zwei einheimische Ski-Weltmeisterschafts-Teilnehmer zu Gast. Maarten Meiners und Joery van Rooij lenkten jeweils ein Audi A5 Cabrio mit auf dem Weg durch die Startaufstellung.

Tausend Meilen und vier Ringe: Die Audi Tradition startete von Donnerstag bis Samstag mit fünf DKW bei der Mille Miglia. Mit dabei auf den 1.000 Meilen: Audi-Werksfahrer Dindo Capello im DKW Monza und der frühere Audi-Rallyepilot Harald Demuth im DKW F91.

Zurück im Kalender: Am Sonntag wurde der umgebaute Red Bull Ring in Spielberg mit einer großen Feier wiedereröffnet. Die DTM kehrt am 5. Juni nach acht Jahren Pause auf den österreichischen Kurs zurück. Im Vorfeld werben Miguel Molina und Martin Tomczyk am 28. Mai bei einer PR-Veranstaltung in Graz für das dritte Saisonrennen.

Drei volle Wochen: Allan McNish rührt bis Le Mans mit voller Wucht die PR-Trommel. Ein  Auszug aus seinem Kalender: 15. Mai persönliches Sponsorendinner; 16. Mai Besuch von Palmersports mit Gesprächen zu Motorsport und Verkehrssicherheit; 17. Mai Mittagessen mit einer französischen Fachredaktion; 18. Mai Fotosession mit dem Audi RS 3;  20. Mai Rede und Mittagessen mit persönlichem Sponsor, danach Besuch einer Kartveranstaltung eines Sponsors, deren Sieger nach Le Mans eingeladen werden; 26. Mai Einladung des BRDC in Monaco; 31. Mai und 1. Juni: diverse PR-Termine in Großbritannien; 2. Juni Treffen mit Sport Scotland; 6. Juni Anreise nach Le Mans.

Nachgefragt bei ... Edoardo Mortara

Sie wurden bester Neueinsteiger in Zandvoort – haben Sie damit gerechnet?
Ehrlich gesagt: Ich hätte nicht geglaubt, dass ich gleich in meinem zweiten DTM-Rennen drei Punkte sammeln würde. Okay, in der Formel 3 Euro Serie lief es hier sehr gut für mich und Startplatz sieben war eine gute Ausgangsbasis. Aber jeder weiß, wie hart umkämpft die Serie ist. Deshalb sind Punkte klasse.

Wie bewerten Sie das Wochenende?
Das Resultat hat unser Selbstvertrauen gestärkt. Und ich glaube, dass wir noch nicht das Maximum erreicht haben. Im Qualifying wurden wir um einen weiteren Anlauf gebracht. Ich lag in Q3 auf Platz vier und hatte bereits neue Reifen aufgezogen, als ich noch mit dem Auto zum Wiegen musste. Somit blieb keine Zeit mehr für einen weiteren Anlauf. Im Rennen habe ich zu Beginn im Zweikampf mit Timo Scheider einen kleinen Fehler gemacht. Ich kam von der Ideallinie ab und habe Zeit verloren. Heute war ein Platz unter den ersten vier möglich.

Werden Sie in Österreich an diesen Erfolg anknüpfen können?
Ich weiß nicht, was mich dort erwartet. Aber unsere Leistung in Zandvoort war sehr gut. Wichtig ist, jetzt nicht einfach unser Punkteergebnis zu feiern, sondern weiter hart zu arbeiten.

Termine der nächsten Woche

21.05. Ingolstadt (D), 24 Stunden von Audi
22.05. Navarra (E), 2. Lauf Blancpain-Langstrecken-Serie
22.05. Winton (AUS), 2. Lauf Australische GT-Meisterschaft
22.05. Alastaro (FIN), 1. Lauf NEZ GT-Meisterschaft
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