Pressemitteilung

Ingolstadt, 03.07.2011

Motorsport-Newsletter 16/2011: Auszeichnung für Audi-Sport-Ingenieur

  • Axel Löffler als „Rising Star of the European Auto Industry“ geehrt
  • Zwei weitere Siege für den Audi R8 LMS
  • 1.000 Top-Service-Mechaniker bei der DTM

Während Audi am Norisring mit vielen Attraktionen aufwartete, freute sich ein Ingenieur von Audi Sport über eine Auszeichnung durch eine europaweit renommierte Publikation.

Internationale Ehrung für Audi-Mitarbeiter: Auf dem Automotive News Europe Congress 2011 ist Axel Löffler ausgezeichnet worden. Der Audi-Sport-Mitarbeiter hat als Leiter Chassis und Aerodynamik mit seinem Team das Gesamtfahrzeug-Package des in Le Mans siegreichen Audi R18 TDI definiert. Die Automobil-Fachpublikation Automotive News Europe ehrte Löffler bei einem Gala-Dinner in Köln. Er ist einer von mehreren „Rising Stars of the European Auto Industry“. Der Preis wird in diesem Jahr erstmals verliehen.

Zwei weitere Siege und ein Cup-Titel: Der Audi R8 LMS war auf der iberischen Halbinsel erfolgreich. Am dritten Rennwochenende der FIA-GT3-Meisterschaft feierte das belgische Duo Enzo Ide/Greg Franchi im Fahrzeug des Belgian Audi Club Team WRT den Sieg beim Sonntagslauf in Navarra. In Portugal gewannen César Campaniço/João Figueiredo einen aus zwei Läufen bestehenden Cup, den Taça de Portugal de Circuitos GT. Die beiden Portugiesen feierten im Audi R8 LMS in Boavista einen Sieg und einen zweiten Platz. Damit gewannen sie den Titel mit einem Punkt Vorsprung. Somit steigt die Zahl aller Erfolge des Kundensport-Rennwagens Audi R8 LMS auf 92 Siege und nunmehr acht Titel.

Zweimal 1.000: Die Mitarbeiter des Unternehmens und die Service-Partner von Audi bekennen sich von ganzem Herzen zum Motorsport-Programm der Marke. Nicht weniger als 1.000 Mitarbeiter aus Ingolstadt und Neckarsulm verfolgten das DTM-Rennen am Norisring vor Ort. In einem eigenen Tribünen-Teil sorgten sie zudem für einen besonders auffälligen Auftritt. Zudem drückten etwa 1.000 Top-Service-Mechaniker den Fahrern ihrer Marke die Daumen. Vor dem Rennen besuchten Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich, Teamchef Hans-Jürgen Abt und Timo Scheider das Audi-Top-Service-Zelt mitten auf dem Zeppelinfeld. Dr. Ullrich, Martin Tomczyk, Rahel Frey und Edoardo Mortara begrüßten anschließend auch die Mitarbeiter von Audi in einem eigenen Zelt.

Test in den Ardennen: Am Mittwoch ist Audi mit zwei Teams beim offiziellen Testtag der 24 Stunden Spa-Francorchamps vertreten. Das Audi Sport Team Phoenix setzt einen R8 LMS für Christopher Haase, Mike Rockenfeller und den Italiener Andrea Piccini ein. Das Audi Sport Team WRT wird auf den Portugiesen Filipe Albuquerque und die beiden Belgier Greg Franchi und Bert Longin vertrauen.

Podium beim Golfturnier: Beim traditionellen DTM-Golfturnier in Hilzhofen belegte Hans-Jürgen Abt einen Podiumsplatz. Der DTM-Teamchef wurde am Donnerstag Dritter vor Harry Unflath, Marketing-Leiter von ABT Sportsline. Ebenfalls ein Platz in den Top 10 gelang ITR-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Betzler.

Fußball-Faszination am Norisring: Audi warb rund um den Norisring für den Audi Cup am 26. und 27. Juli. Drei Audi A1 in den Lackierungen des SC Internacional de Porto Alegre aus Brasilien, des AC Mailand und des FC Barcelona wiesen am Audi Fantreff mitten auf dem Zeppelinfeld auf das Turnier der Extraklasse hin. Dort stand auch einer von drei Audi-Design-Tischkickern. Ein weiterer erfreute die Gäste in der VIP-Lounge. Am dritten Tischkicker in der Team- und Media-Hospitality trat am Samstagabend unter anderem der frühere Fußball-Weltmeister Andreas Brehme gegen Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich und Werksfahrerin Rahel Frey an.

Viel Prominenz: Die drei Skispringer Felix Schoft, Severin Freund und Richard Freitag besuchten die DTM in Nürnberg und konnten Martin Tomczyk bei der Arbeit in der Box über die Schulter blicken. Auch Laith Al-Deen erhielt einen Einblick in die DTM: Mattias Ekström erklärte dem Popmusiker bei einer persönlichen Boxenführung seinen Arbeitsplatz.

Besuch des Managements: Drei Mitglieder des Vorstands der AUDI AG waren am Norisring zu Besuch. Rupert Stadler (Vorstandsvorsitzender), Axel Strotbek (Finanz und Organisation) und Peter Schwarzenbauer (Marketing und Vertrieb) verfolgten den Auftritt der Marke. Auch Jörg Schlagbauer (Betriebsrat und Mitglied des Aufsichtsrates) verfolgte das Heimspiel seiner Marke vor Ort.

Kunst und Rennsport: Die Gäste in der Audi Team & Media Hospitality konnten seit Samstagabend ein Kunstwerk bewundern. Künstler Armin Flossdorf hat ein Gemälde des Schaeffler Audi A4 DTM von Martin Tomczyk angefertigt. Es wird voraussichtlich einen Platz in der Schaeffler-Firmenzentrale im nahegelegenen Herzogenaurach finden.

Schnelle Äbte: Das Audi Sport Team Abt Sportsline erhielt erneut den Preis für den schnellsten Boxenstopp. Am Lausitzring absolvierte die Mannschaft von Timo Scheider die Pflichtübung am effizientesten. Hankook, exklusiver Reifenpartner der DTM, spendierte den flinken Allgäuern in Nürnberg drei weitere Kästen Bier.

Beginn einer neuen Ära: Am Samstag gab die ITR im Rahmen des DTM-Rennens in Nürnberg zusammen mit dem DMSB und den Herstellern einen Einblick in die DTM 2012. Vorgestellt wurde die Sicherheitszelle als Kern der künftigen Rennwagengeneration, die für Audi und die anderen Mitbewerber identisch ist.

Nachgefragt bei ... Dr. Wolfgang Ullrich

Die DTM hat am Norisring die neue Sicherheitszelle vorgestellt, die alle drei Hersteller ab 2012 verwenden werden. Einmal mehr war Audi daran beteiligt, Maßstäbe zu setzen. Was zeichnet die gemeinsame Zelle aus?
Unsere Ingenieure waren daran beteiligt, die Sicherheit in der DTM auf das höchstmögliche Niveau zu bringen. In Le Mans haben wir wieder einmal gelernt, dass unsere Art der Konstruktion von Sicherheitsstrukturen ein sehr guter und richtiger Weg ist. Genau das haben wir versucht, gemeinsam mit den Kollegen von BMW und Mercedes im Sicherheitskonzept der DTM mit unterzubringen. Das neue Konzept ist ein tolles Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Mitarbeiter von drei Premiumherstellern versuchen, ein gemeinsames Ziel zu erreichen: das bestmögliche, kostengünstigste, sicherste Auto auf die Beine zu stellen – und ein tolles noch dazu. Auch alle, die nicht seitens der Hersteller beteiligt waren, etwa der DMSB oder die Dekra, werden bestätigen, dass in diesem Projekt ein besonderer Geist herrschte.

Bleibt trotz einer steigenden Zahl gleicher Bauteile die Identität der beteiligten Hersteller gewahrt?
Daran besteht kein Zweifel. Wir haben immer versucht, im Motorsport mit Audi neue Technologien nach vorn zu bringen und Motorsport produktrelevant zu machen. Die DTM ist die beste Bühne, um sich mit dem Audi A4 und dem A5 mit genau jenen Konkurrenten zu messen, auf die wir auch im Markt treffen. Daher passt die DTM zu uns sehr gut.

Die neue Fahrzeuggeneration wird nicht nur deutlich sicherer. Es konnten auch noch Kosten eingespart werden. Wie war das möglich?
Der Umstand, dass alle drei Hersteller ihr Können und Wissen einbringen und am Ende davon profitieren, ist ein hervorragendes Beispiel für Synergieeffekte. Ein weiteres ist die Arbeit in unserem Hause. Durch unsere Struktur ist es gegeben, dass die Touren- und die Sportwagenentwicklung gegenseitig voneinander profitieren. Es gibt zwar eine gewisse Aufteilung zwischen den Projekten, aber ein Großteil der Fachkompetenzen wird für beide Projekte verwendet. Und schließlich haben auch die beteiligten Zulieferer einen Anteil. Wir hatten viele internationale Kontakte. Aber nun werden sehr viele Komponenten für das neue Konzept mit deutschen Herstellern verwirklicht. Sie haben uns die besten Angebote gemacht.

Termine der nächsten Woche

06.07. Testfahrten 24 Stunden Spa (B) mit Pressekonferenz
07.07. Tom Kristensen, 44. Geburtstag
08./09.07. Spa-Francorchamps (B), 5. und 6. Lauf Britische GT-Meisterschaft
10.07. Nürburgring (D), 4. Lauf ADAC GT Masters
10.07. Townsville (AUS), 4. Lauf Australische GT-Meisterschaft
10.07. Magny-Cours (F), 5. Lauf Französische GT-Meisterschaft

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