Pressemitteilung

Neckarsulm, 28.09.2012

Das neue Motorprüfzentrum

  • Zielsetzung: Effizienz der Motoren weiter steigern
  • 86 Prozent der kinetischen Energie werden zurückgewonnen

In der Kältekammer der Neckarsulmer Motorenprüfstände wird die Funktion von Audi-Motoren bei extremen Minustemperaturen geprüft.

Das neue Motorenprüfzentrum in Neckarsulm punktet bei der Aggregate-Erprobung industrieweit durch Innovation und Leistung. Gleichzeitig setzt es Maßstäbe im Bereich Rekuperation und im schonenden Umgang mit Ressourcen.

Technische Möglichkeiten:
Technisch bestens gerüstet liefert das Motorenprüfzentrum in Neckarsulm erfolgsversprechende Testbedingungen. Die Prüfstände sind auf maximale Variabilität ausgelegt. Die Diesel- und Ottomotoren werden unter realitätsnahen und exakt reproduzierbaren Bedingungen auf Parameter wie Leistung, Drehmoment und Dynamik sowie Verbrauch, Abgas und Dauerhaltbarkeit geprüft und optimiert. Zudem untersucht Audi hier neuartige Antriebe mit alternativen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien. Die Effizienz weiter zu steigern, ist eine der wichtigsten Aufgaben. Insgesamt gibt es 57 Motorenprüfstände, die jährlich ca. 1.600 Motorentest durchführen.

Umweltschutz:
Aber nicht nur die Motoren, auch das Gebäude selbst erfüllt den Anspruch „Vorsprung durch Technik“. Intelligente Prozesse koordinieren den gesamten Energieverbrauch und garantieren dem Fortschritt auch nachhaltigen Erfolg.

Im Innenbereich verfügt das neue Gebäude über eine moderne raumlufttechnische Anlage mit integrierter Wärmerückgewinnung. Das Kühlwasser für die Aggregate und zur Klimatisierung des Gebäudes befindet sich in einem Kreislauf, so dass nur Verdunstungsverluste durch Frischwasser ausgeglichen werden müssen. Eine zentrale Leittechnik steuert die raumlufttechnischen Anlagen bedarfsgerecht und damit ebenfalls ressourcenschonend.

Wenn die Aggregate auf dem Prüfstand unter härtesten Bedingungen getestet werden, wird die hier entstehende Energie in elektrische Energie umgewandelt und wieder in das Gebäudenetz eingespeist. So können bis zu 86 Prozent der kinetischen Energie zurückgewonnen werden.

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Das neue Motorprüfzentrum
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