Pressemitteilung

Ingolstadt, 10.12.2012

Audi-Betriebsratschef Mosch: „Flexiblere Produktion als bei Audi gibt es nicht“

  • Peter Mosch: „Konnten 2012 Markteinflüsse und konjunkturelle Schwankungen gut bewältigen“
  • Max Wäcker: „Zukunftsorientierte Lösung der Verkehrssituation nötig“
  • Rupert Stadler: „2012 weiteres Rekordjahr“

Der Audi-Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch hat im Rahmen der Betriebsversammlung die Vorteile des flexiblen Produktionssystems in der aktuellen Marktsituation betont. Vor fast 8.000 Belegschaftsmitgliedern forderte er zudem erweiterte Bildungsmöglichkeiten für Audianer in der Produktion. Auf der Betriebsversammlung (von links nach rechts): Thomas Sigi (Personalvorstand der AUDI AG), Peter Mosch (Vorsitzender des Betriebsrats Ingolstadt), Rupert Stadler (Vorstandsvorsitzender der AUDI AG) und Max Wäcker (stellvertretender Betriebsratsvorsitzender Ingolstadt).

Der Audi-Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch hat im Rahmen der heutigen Betriebsversammlung die Vorteile des flexiblen Produktionssystems in der aktuellen Marktsituation betont. Vor fast 8.000 Belegschaftsmitgliedern forderte er zudem erweiterte Bildungsmöglichkeiten für Audianer in der Produktion.

Peter Mosch sagte, bei Audi sei es gelebte Praxis, von Monat zu Monat über die optimale Fahrweise für die Produktion zu entscheiden. Der Audi Betriebsrat und die Unternehmensleitung sind dazu in enger Abstimmung und können auf einen großen Werkzeugkasten an Maßnahmen zurückgreifen. Diese helfen, die Produktionsfahr­weise und den entsprechenden Personaleinsatz zu steuern: „In diesem Jahr haben wir bewiesen, dass wir Markteinflüsse, konjunkturelle Schwankungen und Umbau­maßnahmen gut über ein aktives Zeitmanagement bewältigen konnten“, sagte Peter Mosch. „Ein flexibleres Produktionssystem als unseres gibt es nicht.“

Mit dem aktuell geplanten Produktionsvolumen sei eine dreischichtige Auslastung aller Segmente auch im kommenden Jahr gewährleistet. Peter Mosch: „Ich bin vorsichtig optimistisch für das nächste Jahr. Sollte die Weltwirtschaft in den kommenden Wochen und Monaten vor Einbrüchen der Konjunktur verschont bleiben, dann wird 2013 ein gutes Jahr.”

Handlungsbedarf sieht der Betriebsrat aktuell beim Thema Weiterbildung für Beleg­schaftsmitglieder in der Produktion. Um die Attraktivität der Tätigkeiten weiter zu steigern, arbeiten Betriebsrat und Unternehmensleitung an einer erweiterten individuellen Bildungsberatung. „Eine Möglichkeit wären bereichsübergreifende Entwicklungswege, beispielsweise aus der Montage in Richtung Werkzeugbau, Presswerk oder Qualitätssicherung“, so Peter Mosch.

Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Max Wäcker begrüßte zuvor drei Weltmeister und die schnellste Frau Deutschlands auf der Betriebsversammlung. Marcel Fässler, Benoît Tréluyer und André Lotterer gewannen 2012 neben dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans auch die neue FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Die beste Dame im DTM-Feld, Rahel Frey, sowie Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich kamen ebenfalls zur Autogrammstunde in die Montagehalle A2.

Versammlungsleiter Max Wäcker sprach zudem die angespannte Verkehrssituation rund um das Ingolstädter Werk an. „Der Betriebsrat setzt sich auch in Zukunft für eine vernünftige Langzeitstrategie ein. Kurzfristige Lösungen helfen nicht, die Verkehrslage nachhaltig in den Griff zu bekommen.“ Gemeinsam mit der Unternehmensleitung, der Stadt Ingolstadt und den Landkreisen wird der Betriebsrat daher an zukunftsorientierten Lösungen beim Thema Verkehr arbeiten.

Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG, betonte in seiner Rede, dass 2012 für Audi trotz der schwierigen Märkte in Südeuropa erneut ein Rekordjahr wer­den wird. So wurde der Vorjahresabsatz bereits Ende November übertroffen: „Wir werden schaffen, was wir uns vorgenommen haben. In den vergangenen zehn Jah­ren haben wir unser Volumen fast verdoppelt. Damit fahren wir, mit Ausnahme des Krisenjahres 2009, das sechzehnte Rekordjahr in Folge ein.“ Stadler dankte allen Mitarbeitern ausdrücklich für die geleistete Arbeit: „Lassen Sie uns das Jahr 2013 mit demselben Kampfgeist anpacken, der uns 2012 so erfolgreich gemacht hat.“

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