Pressemitteilung

Ingolstadt, 10.12.2012

AUDI AG: Vorjahresabsatz nach elf Monaten übertroffen

  • Rund 123.600 Auslieferungen weltweit im November, plus 10,9%
  • Vertriebschef Luca de Meo: „Bauen Diesel-Angebot in den USA massiv aus“
  • SUV-Modelle sowie neuer A3 beschleunigen Wachstum im November

Audi Q5

Audi wächst weiter zweistellig: Im November stiegen die weltweiten Auslieferungen des Unternehmens gegenüber dem Vergleichsmonat 2011 um 10,9 Prozent auf rund 123.600 Automobile. Seit Januar übergab der Premiumhersteller rund 1.344.750 Autos (+12,7%) und hat damit den Verkaufsrekord des Vorjahres bereits nach elf Monaten eingestellt. Für das Gesamtjahr 2011 lagen die Verkäufe bei 1.302.659 Einheiten. Den vergangenen Monat schloss Audi im schwierigen Marktumfeld Europas leicht unterhalb des absatzstarken Vorjahresniveaus ab (-1,9%). Zwischen Januar und November bleibt Europa für Audi mit 3,5 Prozent im Plus. In allen anderen Regionen legten die Ingolstädter im November weiter deutlich zu: insbesondere in China mit plus 25,9 Prozent sowie in den USA mit plus 24,4 Prozent.

„In den Vereinigten Staaten spüren wir hohe Schubkraft: Audi wächst deutlich stärker als der US-Gesamtmarkt,  vor allem in der prestigeträchtigen Oberklasse“, sagt Luca de Meo, Vorstand für Vertrieb und Marketing der AUDI AG: „Hier werden wir im kommenden Jahr unsere erfolgreiche Diesel-Palette massiv ausbauen, mit TDI clean diesel für den A6, den A7 und den A8.“ Außerdem wird 2013 auch der bei US-Kunden sehr beliebte Audi Q5 mit TDI an den Start gehen. Bereits seit 2009 ist die Effizienztechnologie in den Vereinigten Staaten für den Audi A3 und den Q7 verfügbar. Aktuell entscheidet sich rund jeder dritte Q7-Kunde in den USA für TDI, im Fall des A3 sogar jeder zweite – deutlich mehr als vor der Markteinführung prognostiziert.

Über alle Modelle hinweg zogen die Verkaufszahlen für Audi of America von Januar bis November um 18,6 Prozent auf 124.469 Autos an; für die Oberklasse-Modelle A6, A7 Sportback, Q7 und A8 belaufen sich die kumulierten Zuwächse sogar auf 42,0 Prozent. Zum Absatzplus der Vier Ringe von 24,4 Prozent im November auf  12.067 Einheiten trug auch die hohe Nachfrage nach der A4- und der A5-Familie sowie dem Q5 bei: Die neue Generation des SUV einschließlich des Q5 hybrid quattro war im vergangenen Monat erstmals voll auf dem US-Markt verfügbar. Mit Kanada (+29,6% auf 1.630 Autos) und Mexiko (+30,1% auf 976 Autos) bestätigten auch im November die beiden weiteren Märkte der Region das hohe Wachstumstempo für Audi in Nordamerika.

In China erzielte Audi mit 37.600 im November ausgelieferten Automobilen den erfolgreichsten Verkaufsmonat aller Zeiten. Die Absatzsteigerung von 25,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat trieben vor allem die lokal gefertigten Modelle Q5 und A6 L an. Über die ersten elf Monate des Jahres kletterten damit die Verkäufe des Premiumherstellers im Reich der Mitte um 30,7 Prozent auf 370.559 Automobile. Deutlich zweistellige Wachstumsraten legten im November auch zahlreiche weitere Märkte der Region Asien-Pazifik vor: Etwa Japan (+26,1% auf 2.050 Autos), Südkorea (+57,6% auf 1.418 Autos) und insbesondere Indien, wo Audi zu Monats-beginn die lokale Fertigung des Q7 aufgenommen hatte. 805 Premiumautomobile, 89,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, übergaben die Ingolstädter an indische Kunden im November.

Auf dem deutschen Heimatmarkt konnte Audi das starke Auslieferungsergebnis aus dem Vorjahresmonat nicht ganz erreichen, hier gingen die Verkäufe um 4,3 Prozent auf 24.023 Autos zurück. Im November des vergangenen Jahres hatte die volle Verfügbarkeit der neuen A6-Familie mit dem im Herbst 2011 gestarteten Avant den Absatz für Audi in Deutschland zusätzlich beflügelt. Kumuliert verkaufte Audi in den vergangenen elf Monaten des Jahres 246.250 Automobile auf dem deutschen Markt: plus 5,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011.

Im angespannten Marktumfeld des europäischen Auslands lag der November für die Vier Ringe auf dem hohen Niveau des Vorjahresmonats (-0,2% auf rund 34.700 Autos). Zuwächse registrierte Audi allen voran in Großbritannien (+7,7% auf 8.178 Autos), Belgien (+13,9% auf 2.496 Autos) und in Russland: Dort stiegen die Auslieferungen gegenüber dem Vorjahresmonat um 62,7 Prozent. Mit 2.930 Verkäufen an russische Kunden im November addiert sich der Gesamtabsatz seit Jahresbeginn auf 31.318 Automobile – damit ist erstmals in der Geschichte der AUDI AG die Marke von 30.000 Auslieferungen in Russland geknackt. In Spanien (-14,3% auf 2.389 Autos) und Italien (-18,9% auf 3.490 Autos) waren dagegen die Verkaufszahlen im November erneut rückläufig. Auch in Frankreich wirkten sich im vergangenen Monat die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen negativ auf die Automobilnachfrage aus; mit 4.983 Auslieferungen blieb der November für Audi um 11,0 Prozent hinter dem Vorjahresmonat zurück. Seit Jahresbeginn haben die Ingolstädter wie im Vergleichszeitraum 2011 knapp über 57.000 Automobile nach Frankreich verkauft und bestätigen damit ihre Position als führende Premiummarke. Insgesamt verzeichnete Audi in Europa im November einen leichten Absatzrückgang um 1,9 Prozent auf rund 58.750 Einheiten – und damit eine weiterhin wesentlich stabilere Entwicklung als der Gesamtmarkt. Von Januar bis November steigerte Audi entgegen des rückläufigen europäischen Pkw-Marktes die Auslieferungen auf dem Heimatkontinent des Unternehmens um 3,5 Prozent auf rund 693.850 Automobile.

Das weltweite Absatzwachstum für Audi im November befeuerten insbesondere die SUV-Modelle der Marke. Neben dem Q3, Q5 und Q7 brachte auch der neue A3 Dreitürer zusätzliche Kunden zu den Händlern: Das seit Ende August in den ersten Märkten gestartete Kompaktmodell übertraf das Auslieferungsergebnis seines Vorgängers vom November 2011 um knapp die Hälfte. 

Absatz AUDI AG

Im Monat NovemberKumuliert

 

2012

2011

Abw. vs 2011

2012

2011

Abw. vs 2011

Welt

123.600

111.431

+10,9%

1.344.750

1.193.103

+12,7%

Europa

58.750

59.895

-1,9%

693.850

670.330

+3,5%

  - Deutschland

24.023

25.093

-4,3%

246.250

232.423

+5,9%

  - GB

8.178

7.593

+7,7%

118.880

108.975

+9,1%

  - Frankreich

4.983

5.598

-11,0%

57.009

57.051

-0,1%

  - Italien

3.490

4.302

-18,9%

46.294

55.583

-16,7%

  - Spanien

2.389

2.789

-14,3%

34.386

38.172

-9,9%

  - Russland

2.930

1.801

+62,7%

31.318

21.479

+45,8%

USA

12.067

9.700

+24,4%

124.469

104.906

+18,6%

Mexiko

976

750

+30,1%

8.242

6.958

+18,5%

Asien-Pazifik

44.050

34.690

+26,9%

437.500

339.783

+28,8%

  - China
(inkl. Hongkong)

37.600

29.861

+25,9%

370.559

283.600

+30,7%

  - Indien

805

425

+89,4%

8.072

5.117

+57,7%

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