Pressemitteilung

München, 28.01.2013

Audi-Chef Rupert Stadler: „Pilotiertes Fahren noch in diesem Jahrzehnt“

  • Handelsblatt-Tagung zum Thema „Strategisches IT-Management“
  • Audi connect künftig als wesentlicher Teil der Wertschöpfung

Audi demonstriert Pilotiertes Fahren im Rahmen der CES 2013 in Las Vegas.

Mit einem Praxistest zum Pilotierten Fahren hat Audi vor drei Wochen bei der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas für große Aufmerksamkeit gesorgt. Jetzt nennt der Automobilhersteller erstmals einen konkreten Zeitpunkt für einen möglichen Straßeneinsatz: „Wir gehen davon aus, dass ein Serienautomobil mit pilotierter Fahrfunktion noch in diesem Jahrzehnt technisch realisierbar ist“, sagte Audi-Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler heute bei der 19. Handelsblatt-Jahrestagung in München.

Audi habe während der CES gezeigt, wie ein Autopilot im Straßenverkehr auf Wunsch das Steuer übernehmen könne. Nun sei der Gesetzgeber gefragt, die Themen Verant­wortung und Haftung für pilotiertes Fahren zu regeln. Dabei ist für Stadler eines klar: „Bei einer progressiven Marke wie Audi wird der Fahrer auf jeden Fall immer selbst entscheiden, wann er diese Unterstützung will.“ Weiter ist er davon über­zeugt, dass innovative Dienste, die über das reine Automobil hinausgehen, in Zu­kunft einen wesentlichen Teil der Wertschöpfung einer Automarke ausmachen: „Das Auto der Zukunft transportiert nicht nur Passagiere, sondern auch Informationen“, betonte der Audi-Chef in seiner Rede auf der Handelsblatt-Tagung.

Bei der Ausweitung der Assistenzfunktionen rückt künftig neben der Sensorik auch die Vernetzung des Autos mit seinem Fahrer, dem Internet und der Infrastruktur immer stärker in den Fokus. Bereits heute nimmt Audi hier mit umfassenden Sicherheits- und Komfortausstattungen sowie maßgeschneiderten Internet-Diensten eine führende Rolle im Premium-Segment ein. Unter dem Begriff Audi connect bietet das Unternehmen seinen Kunden durchgängige Dienste an, die durch die intelligente Verknüpfung von Cloud- und Backend-Lösungen entstehen. Hierzu zählen unter anderem Verkehrsinformationen online, Google Earth und Street View, Wetter-, Flug- und Zugdaten sowie die Einbindung von Social Media Diensten wie Facebook und Twitter.

„Ein Audi ist in jeder Hinsicht das größte Mobile Device, das es gibt“, sagte Stadler auf der Konferenz der IT-Leiter. Die Zeit, die der Fahrer im Auto verbringe, werde immer sicherer, informativer und von höherem Nutzwert „als sinnvoll genutzte Lebenszeit“.

Audi hat die Hardware in seinen Automobilen wie etwa Grafikchips oder die Rechen-Unit für Multimedia von den mehrjährigen Auto-Entwicklungszyklen entkoppelt. So bleibt sie stets auf dem neuesten Stand der hochdynamischen Elektronik-Industrie.

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