Pressemitteilung

Ingolstadt/Schladming, 06.02.2013

"Wir müssen gedanklich frei sein für Lösungen"

Logistisch ist die Organisation einer Ski-WM eine Herkules-Aufgabe. In Schladming heißt der Mann, bei dem die unendlich vielen Fäden zusammenlaufen, Reinhold Zitz. Der Organisations-Direktor im Kurzinterview.

„Eine jahrelange Vorbereitung ist nun vorbei. Wie hoch ist jetzt, wo die WM läuft, Ihr Spannungslevel?“
Reinhold Zitz: „Natürlich immer noch sehr hoch. Das muss auch so sein. Die Spannung darf und wird nicht abfallen. Nur wenn man entsprechend angespannt ist, ist man offen und bereit, die auftretenden Probleme zu lösen.“

„Wieviele Stunden am Tag schlafen Sie derzeit?“
„So zirka fünf Stunden. Um kurz vor sechs stehe ich auf, mache dann eine Stunde Sport und gehe dann ins Büro. Ich habe das große Glück, dass mein Hobby Sport und mein Beruf so eng miteinander verzahnt sind.“

„Womit sind Sie tagsüber beschäftigt?“

„Ganz pauschal: Probleme lösen und für meine Mitarbeiter da sein. Ihnen immer wieder in Erinnerung rufen, dass sie unsere im Vorfeld ausgearbeiteten hervorragenden Konzepte umsetzen und gegebenenfalls nur leicht nachjustieren. Wir alle müssen gedanklich frei sein für Lösungen, wenn irgendwo Löcher auftreten. Aber mein Fazit nach zwei Tagen: Alles läuft.“

„Wem wünschen Sie eine Goldmedaille?“
„Im Sinne eines fairen Sports natürlich all jenen Läufern, die das auf unseren schwierigen Pisten mit der besten Leistung verdient haben. Und natürlich schlummert in mir auch ein kleiner Patriot, der hofft, dass unsere Austria-Skistars was holen.“

„Was machen Sie am 18.2., dem ersten Tag nach der WM?“
„Ich fahre nach Hause, packe aus und mache erst mal ausgiebig Sport. Dann wird es trocken … ich kümmere mich um Buchhaltung, also um die Abrechnungen, die noch zu machen sind. Und dann geht es mit Vollgas an die nächsten Aufgaben.“