Pressemitteilung

Ingolstadt, 09.07.2013

Audi-Hochwasserhilfe: Unternehmensspende übergeben

  • Bayerisches Rotes Kreuz, Landkreise und Städte Deggendorf und Passau sind Empfänger in Deutschland
  • Landesgeschäftsführer des BRK, Leonhard Stärk: „Sind stolz auf tatkräftige Helfer“
  • Peter Tropschuh, Leiter Corporate Responsibility: „Wollen die Not vor Ort gezielt lindern“

Audi hilft mit insgesamt € 1 Mio. Hochwasserhilfe beim Neuanfang: In Deutschland geht die Unternehmensspende an das Bayerische Rote Kreuz und die am schwersten von der Flut betroffenen Gebiete Passau und Deggendorf sowie an den Kreisjungendring Deggendorf. (von links nach rechts: Dr. Christian Moser, Oberbürgermeister Deggendorf, Christian Bernreiter, Landrat Landkreis Deggendorf, Gerlinde Kaupa, stv. Landrätin Landkreis Passau, Martin Hohenberger, Geschäftsführer Kreisjugendring Deggendorf, Dr. Peter Tropschuh, Leiter Corporate Responsibility der AUDI AG, Urban Mangold, 2. Bürgermeister Passau, Florian Seidl, stv. Geschäftsführer Kreisverband BRK Deggendorf).

Die AUDI AG spendet insgesamt € 1 Mio. für die Hochwasseropfer: In Deutschland geht die Unternehmensspende an das Bayerische Rote Kreuz und an die am schwersten vom Hochwasser betroffenen Gebiete Deggendorf und Passau. Dr. Peter Tropschuh, Leiter Corporate Responsibility der AUDI AG, hat die Spende vor Ort an Vertreter des BRK, der Landkreise und Städte symbolisch übergeben.

Den Hilfskräften des BRK bot sich bei ihren Einsätzen in den bayerischen Hochwassergebieten ein Bild der Zerstörung. Bis heute sind ganze Orte und Stadtviertel verwüstet, massive Bau- und Mobiliarschäden sind geblieben. 

Leonhard Stärk, Geschäftsführer des BRK: „Wir hatten 5.200 Leute im Einsatz, einige davon mehrfach und über viele Tage. Jetzt konzentrieren wir uns auf die schnelle und gerechte Verteilung der Hilfsgelder“. Die Unternehmensspende von Audi werde auf die Kreisverbände Deggendorf, Rosenheim und Passau verteilt, so Stärk. Stolz sei man beim BRK auf die spontane Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, etwa beim Aufräumen, beim Beseitigen von Schrott oder beim Wiederherstellen von Wohnungen. „Auch für das BRK war es der längste und intensivste Einsatz überhaupt“. 

In Stadt und Landkreis Deggendorf sind die Schäden immens. Die Flut hat Straßen, Privathäuser, Gewerbebetriebe, Schulen, Kindergärten, Kirchen und Vereinsheime überschwemmt. Der Kreisjugendring Deggendorf, der ebenfalls einen Teil der Unternehmensspende erhalten wird, versorgte bis zu 500 Menschen am Tag mit Lebensmitteln, Elektrogeräten, Besen, Schaufeln und sogar Badewannen. Ehrenamtliche Helfer verteilten mehrere hundert Tonnen Hilfsgüter in über 3.000 Tageseinsätzen. Bis heute koordinieren die Freiwilligen die Anfragen der Bürger, die inzwischen hauptsächlich Baumaterial benötigen. „Der Zusammenhalt und die Solidarität in Deggendorf sind großartig. Die Audi-Hochwasserhilfe trägt ihren Teil dazu bei, den betroffenen Menschen hier zu helfen. Herzlichen Dank dafür“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Moser.

Auch die Region Passau kämpft mit den Folgen der Flut. Über 5.000 Einwohner haben Schäden gemeldet, 800 Häuser hat die Flut allein in der Stadt überschwemmt. Spezielle Teams ermitteln derzeit das Ausmaß der Zerstörungen. „Ein kleines Zeichen der Hoffnung ist die große Spendenbereitschaft der Menschen und der Unternehmen – für uns ein sichtbares Zeichen der Solidarität in unserem Land“, so Oberbürgermeister Jürgen Dupper. „Ohne diese umfangreiche Hilfe wäre es sicherlich für viele Betroffene unmöglich, eine neue Existenz aufzubauen“. Insgesamt seien Gesamtschäden im dreistelligen Millionenbereich absehbar. Auch der Landkreis ist schwer betroffen: Hier liegen über 500 Schadensfälle bei Gebäuden vor. 

„Es ist uns ein großes Anliegen, den Menschen in den Katastrophengebieten Bayerns direkt zu helfen – so verstehen wir gelebte Unternehmensverantwortung“, sagt Dr. Peter Tropschuh, Leiter Corporate Responsibilty der AUDI AG. „Die gute Zusammenarbeit mit den Städten und Landkreisen Passau und Deggendorf sowie dem Bayerischen Roten Kreuz macht es uns möglich, die Not vor Ort gezielt zu lindern“, versichert Tropschuh.

Die Kämmereien der Landkreise und Städte werden die Audi-Unternehmensspende nun nach festgelegten Vergabekriterien an die geschädigten Bürger auszahlen.

Zusätzlich sammelt der Audi Betriebsrat eine Belegschaftsspende: Noch bis zum 15. Juli können Audi-Mitarbeiter einen persönlichen Beitrag dazu leisten.

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