Pressemitteilung

Ingolstadt/Moskau, 04.08.2013

Stimmen nach dem Rennen in Moskau

Schaeffler Audi RS 5 DTM #19 (Audi Sport Team Phoenix), Mike Rockenfeller

Doppelsieg für Audi bei der DTM-Premiere in Russland – die Stimmen nach dem Rennen auf dem Moscow Raceway.

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Russland ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für Audi. Deshalb freut es uns ganz besonders, dass wir den Fans beim ersten DTM-Rennen in Russland zeigen konnten, wie stark die Vier Ringe sind und welche Performance in den RS-Modellen steckt. Für unsere drei Teams und alle Beteiligten war die Russland-Premiere mit einigen Strapazen verbunden. Aber für Audi war Moskau definitiv eine Reise wert. Danke an alle, die für diesen Erfolg hart gearbeitet haben.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Es war ein absoluter Traumtag für Audi. Für das erste Rennen nach Moskau zu kommen, einen Doppelsieg einzufahren und dann noch mit dem Meisterschafts-Führenden das Rennen zu gewinnen – das ist ein Traumergebnis für uns. Darüber hinaus haben wir mit vier Audi in den Top sechs ein geschlossenes Mannschaftsergebnis gezeigt. ‚Rocky’ (Mike Rockenfeller) ist das ganze Wochenende stark gefahren, er hat wie in Brands Hatch das Rennen von Anfang bis Ende dominiert und gut mit den Reifen gehaushaltet. Mattias (Ekström) hat die Norisring-Ereignisse gut hinter sich gebracht und heute gezeigt, wozu er auf der Strecke in der Lage ist.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Platz 1
„Wir hatten ein tolles Wochenende vor einer tollen Kulisse. Die Strecke hat perfekt für Audi gepasst. Mein Audi RS 5 DTM war am ganzen Wochenende gut. Der Schlüssel zum Sieg war, dass ich das Qualifying für mich entscheiden konnte. Meine Jungs haben eine super Arbeit geleistet, das Auto war gut vorbereitet und beide Boxenstopps liefen perfekt.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 2
„Es ist immer toll, auf dem Podium zu stehen. Vor allem, wenn man ein so perfektes Setup wie heute hat. Das Auto war von Anfang bis zum Ende ein Traum zu fahren, ich habe jede einzelne Runde genossen. Auch für das Team ist dieser Erfolg toll, schließlich war es ein großer Aufwand, hierherzukommen und dieses Rennen zu fahren. Heute Abend gibt es sicher eine kleine Party.“

Adrien Tambay (Audi ultra RS 5 DTM), Platz 4
„Es war toll, ich bin von Platz zwölf gestartet, die schnellste Rennrunde gefahren und kam auf Platz vier. Ich habe zum ersten Mal in dieser Saison Punkte geholt und konnte hier demonstrieren, dass ich meinen Job verstehe und nur etwas Glück brauchte.“

Jamie Green (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 6
„Eine rundum gelungene Moskau-Premiere. Wir haben jetzt eine gute neue Rennstrecke im DTM-Kalender und ich freue mich schon darauf, wiederzukommen.  Allerdings würde ich persönlich lieber auf der langen Streckenvariante fahren. Mein Rennen lief nicht ganz so gut. Ich habe mich zwar zwischenzeitlich bis auf Platz drei vorgekämpft, am Ende fehlte es uns aber an Tempo und deswegen bin ich nur Sechster geworden.“

Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Platz 9
„Nach dem Start habe ich bei einem Kontakt mit Joey Hand zwei Positionen verloren. Ich habe mit Standardreifen und später mit Optionsreifen lange im Verkehr gesteckt und konnte so nicht mein Tempo fahren. Leider haben wir beide Male beim Boxenstopp jeweils eine Sekunde verloren, aber mit Platz neun haben wir endlich mal wieder Punkte geholt. Glückwunsch an Mike (Rockenfeller). Er hat es verdient, dort zu sein, wo er gerade steht.“

Filipe Albuquerque (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 12
„Ich hatte einen ganz guten Start und mit den Boxenstopps haben wir etwas Boden gutmachen können. Aber letztlich fehlte mir der Speed, um weiter nach vorn zu kommen. Alles in allem kein besonders spannendes Rennen für mich.“

Edoardo Mortara (Playboy Audi RS 5 DTM), Ausfall
„Das war mein schlechtestes Rennwochenende in diesem Jahr. Wir sind deutlich unter unseren Möglichkeiten geblieben und müssen jetzt analysieren, warum.“

Miguel Molina (Audi RS 5 DTM), Ausfall
„Es war ein kurzes Rennen für mich. Ich hatte einen guten Start, aber als ich versuchte, an Bruno Spengler vorbeizukommen, war es zu eng und wir haben uns berührt. Mein Auto wurde vorne beschädigt, damit war mein Rennen beendet. Positiv für mich ist, dass ich ein gutes Qualifying hatte. Das stimmt mich für das Heimrennen von Phoenix auf dem Nürburgring positiv.“

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline):
„Eine perfekte Premiere der DTM in Russland, die uns viel Spaß gemacht hat. Gratulation an Mike (Rockenfeller), aber auch an Mattias (Ekström), der den Sieg zweifellos ebenso verdient gehabt hätte. Alle unsere vier Fahrer haben heute gepunktet – das ist das Ergebnis von einer perfekten Strategie, tollen Boxenstopps und einem starken Auftritt der vier Jungs im Cockpit. Ich bin stolz auf das ganze Team. Wir haben uns vorgenommen, dass dies der Auftakt in eine starke zweite Saisonhälfte sein soll.“

Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix):
„Das Rennwochenende hat super begonnen: Wir waren vom Freien Training bis zum Qualifying immer in der Pace. Im Rennen haben wir das weiter umgesetzt. Mike (Rockenfeller) ist fehlerfrei gefahren. Unsere Strategie war gut, wir hatten alles unter Kontrolle und konnten die Boxenstopps so legen, wie es die Konkurrenz gemacht hat. Ein großes Lob an ‚Rocky’, das Team und an Audi. Wir werden als Tabellenführer an unsere Heimstrecke an den Nürburgring kommen. Schade, dass für Miguel (Molina) das Rennen nach der dritten Runde beendet war. Seine Strategie mit Optionsreifen zu starten war richtig, aber leider wurde bei einer Kollision die Lenkung beschädigt. Auch er braucht ein Erfolgserlebnis, aber daran arbeiten wir am Nürburgring.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg):
„Gratulation an Audi, ‚Rocky’ (Mike Rockenfeller) und ‚Eki’ (Mattias Ekström). Unser Rennen war schon nach der ersten Runde vorbei, das Auto von Edo (Mortara) war beschädigt. Später mussten wir aufhören, denn sonst wäre die Motorhaube weggeflogen. Filipe (Albuquerque) ist ein tapferes Rennen gefahren, aber da er von so weit hinten gestartet ist, war nicht viel zu machen.“

– Ende –

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