Pressemitteilung

Ingolstadt, 16.10.2013

Rekordbeschäftigung bei Audi

  • Rund 600 Leiharbeiter 2013 in Ingolstadt eingestellt
  • Betriebsratsvorsitzender Peter Mosch fordert: „Ein Ersatzmodell für den Audi Q5 muss in Ingolstadt fest eingeplant werden“
  • Entwicklungs-Vorstand Prof. Dr. Hackenberg: „Weichen für die Zukunft sind richtig gestellt“

Thomas Sigi (Personalvorstand der AUDI AG), Peter Mosch (Vorsitzender des Betriebsrats Ingolstadt), Max Wäcker (stellvertretender Betriebsratsvorsitzender Ingolstadt) und Prof. Dr. Ulrich Hackenberg (Vorstand für Technische Entwicklung der AUDI AG) am Audi Sport quattro concept auf der heutigen Betriebsversammlung in Ingolstadt (von links nach rechts).

Nach Rekorden beim weltweiten Absatz feiert Audi auch in Ingolstadt eine neue Bestmarke. Die Zahl von fast 37.000 Beschäftigten ist für den Standort ein historischer Höchststand. Darunter sind auch rund 600 Leiharbeiter, die bisher 2013 im Audi-Stammwerk eingestellt wurden. Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand für Technische Entwicklung der AUDI AG, betonte, das Unternehmen sei sowohl finanziell als auch technisch richtig aufgestellt.

Max Wäcker, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender in Ingolstadt, auf der heutigen Betriebsversammlung zum Beschäftigungs-Rekord: „Dieser Höchststand freut uns als Betriebsrat natürlich sehr. Wir werden uns auch in Zukunft dafür einsetzen, den Standort noch stärker zum Leitwerk im Audi-Konzern zu entwickeln.“ Zudem verdeutlichte Wäcker die Position der Arbeitnehmervertreter beim Thema Leiharbeit, das bei Audi mit klaren Vereinbarungen geregelt ist. Leiharbeit darf kein Stammpersonal ersetzen, soll nur temporäre Personalbedarfe abdecken und die Anzahl ist mit bis zu fünf Prozent der direkten Mitarbeiter in der Produktion begrenzt.

Der Audi-Betriebsratsvorsitzende, Peter Mosch, forderte in seiner Rede eine zeitnahe Modellentscheidung als Ersatz für den Audi Q5 im Ingolstädter Werk.

„Die Internationalisierung darf nicht zu Lasten der deutschen Stammwerke gehen. Ein Ersatzmodell für den Audi Q5 muss in Ingolstadt fest eingeplant werden. Wir fordern eine zeitnahe Entscheidung im Rahmen der kommenden Planungsrunde und bis Ende des Jahres eine klare Aussage seitens des Vorstands dazu.“

Entwicklungsvorstand Prof. Dr. Ulrich Hackenberg sprach vom besten ersten Halbjahr der Unternehmensgeschichte bei den Auslieferungen. Von Januar bis Ende Juni 2013 seien rund 780.500 Automobile an Kunden übergeben worden, rund 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Weichen für die Zukunft seien richtig gestellt: Audi setze bis 2015 das größte Investitionsprogramm der Firmengeschichte in Höhe von €11 Mrd. Euro um. Damit würden die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Standorte in Deutschland gestärkt. „Ich bin überzeugt, dass diese Top-Mannschaft auch in Zukunft Modelle auf die Straße bringen wird, die in jedem Detail „Vorsprung durch Technik“ ausstrahlen“, betonte Hackenberg.

Nach mehr als 40 Jahren fand die Betriebsversammlung zum ersten Mal im nördlichen Teil des Werksgeländes statt. Die Beschäftigten konnten in der neuen Halle neben zahlreichen Serienmodellen auch den Audi Sport quattro concept und das aktuelle DTM-Siegerauto betrachten. Zudem besuchte DTM-Champion Mike Rockenfeller die Betriebsversammlung.

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