Pressemitteilung

Ingolstadt, 20.11.2013

„Wir für uns. Aktiv in die Zukunft“ –
Audi fokussiert Ergonomie noch stärker

  • Verstärktes Engagement für Gesundheit der Mitarbeiter
  • Strategie mit fünf Handlungsfeldern
  • Auftakt mit Ergonomie-Tagen in Ingolstadt

Eine Audi-Mitarbeiterin demonstriert auf den Ergonomie-Tagen den Ergonomischen Montagesitz der nächsten Generation. Zum Verschrauben von Bauteilen kann der Sitz in den Innenraum des Autos gefahren werden. Er verbessert die Körperhaltung während der Montage-Tätigkeit und ist variabel einsetzbar.

Bei Audi steht der Mensch im Mittelpunkt des Denkens und Handelns – der Kunde ebenso wie der Mitarbeiter. Um die Gegebenheiten am Arbeitsplatz weiter zu verbessern, stärkt das Unternehmen unter dem Motto „Wir für uns. Aktiv in die Zukunft“ nun seine Ergonomie-Strategie. Den Auftakt bildeten die Ergonomie-Tage vom 18. bis 19. November am Standort Ingolstadt.

Auf dem Gebiet der Ergonomie nimmt Audi schon seit vielen Jahren eine Führungsrolle in der Automobilindustrie ein. Jetzt rückt das Unternehmen Ergonomie noch stärker in den Mittelpunkt, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit seiner Beschäftigten langfristig sicherzustellen . „Wir wollen im ganzen Unternehmen das Bewusstsein für gute Arbeitsgestaltung weiter schärfen“, erklärt Audi-Produktionsvorstand Dr. Frank Dreves, der die Strategie ins Leben gerufen hat. „Nur auf diese Weise können wir den ständig steigenden Anforderungen weiterhin optimal begegnen.“

Mit seiner Ergonomie-Strategie unter dem Motto „Wir für uns. Aktiv in die Zukunft“ antwortet Audi auf aktuelle und kommende Herausforderungen: Elektrifizierung, Leichtbau sowie die zunehmende Variantenvielfalt und Komplexität der Automobile wandeln die Arbeitswelt und nehmen schon heute auf Arbeitsanforderungen und Arbeitsinhalte starken Einfluss. Parallel dazu wächst das Audi-Produktionsnetzwerk, – nicht nur an den deutschen Standorten , sondern insbesondere auch in Asien und Lateinamerika. Vor allem in Deutschland führt der demografische Wandel dazu, dass die Belegschaft in wenigen Jahren etwa zur Hälfte aus über 50-Jährigen bestehen wird. Gleichzeitig kommen durch den generationsbedingten Wandel junge Beschäftigte ins Unternehmen, die neue Erwartungen an ihr Arbeitsumfeld stellen.

Diesen Herausforderungen begegnet Audi mit fünf Handlungsfeldern: Neue, ganzheitliche Ergonomie-Bewertungsmethoden sollen neben dem physischen auch das psychische Wohlbefinden der Mitarbeiter berücksichtigen. Für Gruppenarbeit gilt es, intelligente Rotationskonzepte und verbesserte Trainingsansätze zu erarbeiten. Die ergonomischen Kriterien sollen sodann schon in der Entwicklung der Autos als Zielgröße berücksichtigt und in einem verbindlichen Audi-Standard dokumentiert werden. Ein neu zu schaffendes, weltweites Ergonomie-Netzwerk hat die Aufgabe, einheitliche Gestaltungs-Standards global umzusetzen. Der weitere Ausbau von Beratung und Dialog soll das Thema in Zukunft noch fester im Bewusstsein der Beschäftigten verankern.

Zum Auftakt der Strategie „Wir für uns. Aktiv in die Zukunft“ fanden in der Montagehalle A2 im Werk Ingolstadt vom 18. bis 19. November die Ergonomie-Tage statt. Sie waren als interaktiver Marktplatz mit mehreren Stationen konzipiert. Mitarbeiter aus der Produktion konnten sich dabei detailliert über die neue Strategie und die kommenden Herausforderungen informieren.

Vertreter der Standorte Ingolstadt, Neckarsulm, Brüssel und Győr präsentierten aus unterschiedlichen Gewerken praktische Beispiele für kleine und große Verbesserungen – ein direkter Vorher-/ Nachher-Vergleich zeigte, dass sie allesamt große Wirkung erzielen. Audi Hungaria stellte beispielsweise einen Spiegel vor, der es Mitarbeitern in der Montage erlaubt, die Schrauben am Frontend statt in gebeugter in aufrechter Haltung anzuziehen. Mitarbeiter der Lackiererei am Standort Brüssel haben eine Vorrichtung entwickelt, die die Heckklappe des Audi A1 automatisch öffnet. Aus Ingolstadt kam eine neue Generation des ergonomischen Montagesitzes – mit ihm fährt der Mitarbeiter noch müheloser in den Innenraum des Autos, um dort Verschraubungen vorzunehmen. Und ein Team aus Neckarsulm präsentierte einen neu gestalteten Vormontagetisch für die Mittelkonsole. Dieser lässt sich auf die individuellen Bedürfnisse des Mitarbeiters einstellen und verbessert damit dessen Körperhaltung. Zusätzlich vermindert eine neue Technik Rückschlagkräfte beim Schrauben und entlastet somit das Handgelenk.

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