Pressemitteilung

Audi Betriebsratswahl

Ingolstadt, 05.02.2014

Audi-Belegschaft wählt neuen Betriebsrat

• Start der Briefwahl am 5. Februar
  • Investitionen in den Standort, Vereinbarkeit von Beruf und Privat sowie Reduzierung des Leistungsdrucks als wichtigste Zukunftsthemen
  • Audi-Betriebsratsvorsitzender Peter Mosch: „Wählen gehen heißt mitbestimmen“

Aktive Mitbestimmung bei Audi: Mit dem Start der Briefwahl kann die Audi-Belegschaft als eine der deutschlandweit ersten ab 5. Februar einen neuen Betriebsrat wählen. Bis einschließlich 7. März sind die rund 37.000 Beschäftigten im Stammwerk Ingolstadt zur Stimmabgabe aufgerufen – so viele wie nie zuvor.

Aktive Mitbestimmung bei Audi: Mit dem Start der Briefwahl kann die Audi-Belegschaft als eine der deutschlandweit ersten ab heute einen neuen Betriebsrat wählen. Bis einschließlich 7. März sind die rund 37.000 Beschäftigten im Stammwerk Ingolstadt zur Stimmabgabe aufgerufen – so viele wie nie zuvor.

Die Bedürfnisse der Arbeitnehmer spielen bei Audi traditionell eine besondere Rolle.  „Ohne die gelebte Mitbestimmung bei Audi wäre der Standort heute nicht derselbe“, sagt der Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch. „Wir Arbeitnehmervertreter legen viel Wert darauf, Audi mit der Unternehmensleitung gemeinsam zu gestalten. Wer wählen geht, kann die Zukunft des Unternehmens mitbestimmen“, so Mosch.

Zu den jüngeren Erfolgen des Betriebsrats zählen etwa die Audi-Ergebnisbeteiligung sowie eine Beschäftigungsgarantie für alle Belegschaftsmitglieder am Standort bis zum Jahr 2018. Zuletzt einigten sich Betriebsrat und Vorstand auch auf die Fertigung des neuen Audi Q1 in Ingolstadt. Er folgt ab 2016 dem Audi Q5 nach, dessen Produktion das Unternehmen in das mexikanische San José Chiapa verlegt.

Der neue Betriebsrat wird personell stärker denn je aufgestellt sein. Die Anzahl der Mandate richtet sich nach dem Personalstand; sie steigt von bisher 51 auf 55 Mandate. Insgesamt stehen 180 Kandidaten auf drei verschiedenen Listen zur Wahl: „FUCB – Freier unabhängiger christlicher Betriebsrat“, „CGM – Christliche Gewerkschaft Metall“ und „IG Metall – Gemeinsame Liste Industriegewerkschaft Metall“.

Die Kandidatinnen und Kandidaten stammen aus allen Bereichen des Unternehmens – von der Fertigung über die Technische Entwicklung bis hin zum Finanzwesen.

Sie bilden einen Querschnitt der Audi-Belegschaft. So wird gewährleistet, dass die Belange jedes einzelnen Geschäftsbereichs vertreten sind.

Gewählt wird per Listenwahl, den reibungslosen Ablauf der Wahl verantwortet der Wahlvorstand. Dessen Vorsitzender Klaus Mittermaier betont: „Mitbestimmung ist enorm wichtig. Wir möchten deshalb so viele Belegschaftsmitglieder wie möglich erreichen und zur Wahl auffordern.“ Neben Aushängen im Werk und in mehr als 30 Außenstellen informiert der Wahlvorstand auch im Intranet und den internen Medien umfangreich über die Wahl. „Mit der Möglichkeit zur Briefwahl sprechen wir zudem diejenigen an, die vom 5. bis 7. März nicht persönlich in einem der 36 Wahllokale ihre Stimme abgeben können“, so Mittermaier.

Wahlberechtigt sind alle Belegschaftsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben – darunter auch das Management und Auszubildende sowie Leiharbeiter, die für mindestens drei Monate bei Audi beschäftigt sind.

Nachdem sich der neu gewählte Betriebsrat in einer konstituierenden Sitzung formiert hat, wird er sich bereits ab 1. Mai seinen neuen Herausforderungen stellen. Neben dem Einsatz für weitere Investitionen in den Standort Ingolstadt – in innovative Technologien, neue Modelle und Fertigungsstrukturen – stehen auch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privat sowie Lösungen, den zunehmenden Leistungsdruck am Arbeitsplatz und seine Folgen zu begrenzen, ganz oben auf der Agenda.

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