Pressemitteilung

Ingolstadt, 05.02.2014

Neue Anlagen für den Audi-Werkzeugbau

  • Vier neue Pressen und drei neue Fräsmaschinen in Betrieb genommen
  • Produktionsvorstand Dr. Frank Dreves: „Mit mehr Flexibilität und Produktivität auf dem Weg zum besten Werkzeugbau der Welt“
  • Neue Maschinen sorgen für erhöhte Effizienz und Präzision

Von links nach rechts: Dr. Frank Dreves, Audi-Produktionsvorstand, Peter Mosch, Audi-Gesamtbetriebsratsvorsitzender, und Michael Breme, Leiter Audi-Werkzeugbau, weihten die neuen Pressen und Fräsmaschinen ein.

Noch mehr Dynamik und Genauigkeit, noch mehr Kraft und Effizienz – seit gestern sind im Audi-Werkzeugbau sieben neue, hoch effiziente Präzisionsanlagen offiziell in Betrieb. Dr. Frank Dreves, Produktionsvorstand der AUDI AG, der Audi-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Peter Mosch und Michael Breme, Leiter Werkzeugbau, haben die neuen Pressen und Fräsmaschinen eingeweiht. Die Anlagen tragen dazu bei, den Werkzeugbau am Standort Ingolstadt weiterhin fit für die Zukunft zu machen.

Weil das Modellportfolio der Marke mit den Vier Ringen in hohem Tempo wächst, erweitert der Werkzeugbau stetig seine Kapazitäten. Jetzt hat Audi erneut in hochmoderne Anlagen investiert. Jeweils zwei servo-mechanische Einarbeitungspressen und hydraulische Pressen sowie drei Fräsmaschinen sind im Ingolstädter Werkzeugbau neu im Einsatz. Produktionsvorstand Dr. Frank Dreves betont: „Das Ziel von Audi ist es, Premium-Marke Nummer eins zu werden. Dazu gehört es auch, den besten Werkzeugbau der Welt zu haben. Dank seiner Flexibilität und Präzision, seiner Produktivität und Innovationskraft hat unser Werkzeugbau schon heute eine weltweite Schlüsselposition inne.“

„Die neuen Anlagen sind eine wichtige Investition in den Standort Ingolstadt und leisten einen wertvollen Beitrag zur Beschäftigungssicherung. Wir haben hier viele ergonomische Arbeitsplätze geschaffen. Der Audi-Werkzeugbau ist für unser Unternehmen und im gesamten Volkswagen Konzern ein wichtiges Standbein“, sagt der Audi-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Peter Mosch.

Michael Breme, Leiter Audi-Werkzeugbau, bestätigt: „Werkzeugbau ist eine Kernkompetenz der Vier Ringe und entwickelt sich stetig weiter. Mit den neuen Anlagen erhöhen wir sowohl unsere Kapazitäten als auch die Qualität unserer Betriebsmittel. So können wir fortan noch mehr Projekte – mit eigenen Mitteln – schnell und effizient realisieren.“

Besonders beeindruckend sind die beiden neuen servo-mechanischen Einarbeitungspressen, die – angetrieben von vier Motoren – eine Presskraft von jeweils 2.100 Tonnen erzeugen. Das entspricht dem Gewicht von mehr als 1.700 Audi A3. Der moderne Servo-Antrieb kann die Stößelkurven aller Pressen in der Serienproduktion simulieren und garantiert so ein seriennahes Einarbeiten der Werkzeuge. Die neuen Anlagen sparen damit Zeit und Energie.

Drei zusätzliche Fräsmaschinen komplettieren die neue Ausstattung im Audi-Werkzeugbau – zwei große Mittelmaschinen und eine Großfräsmaschine. Letztere kann bis zu 4,5 x 2,5 Meter große Bauteile bearbeiten. Ihr Fundament besteht aus Polymerbeton und ist auf Federn gelagert. Dies verhindert, dass Schwingungen in der Umgebung die Oberflächenqualität der zu bearbeitenden Werkzeuge beeinträchtigen. Alle drei Maschinen bearbeiten die Werkzeuge bei einer Drehzahl von bis zu 24.000 Umdrehungen pro Minute höchst dynamisch und zudem extrem präzise. Bei den neuen Anlagen legte der Werkzeugbau großen Wert auf Effizienz und Ressourcenschonung. Im Vergleich zu den vorherigen Maschinen lässt sich der CO2-Ausstoß mit den neuen um 25 Prozent verringern.

Der Audi-Werkzeugbau nimmt im internationalen Wettbewerb einen Spitzenplatz ein. Auszeichnungen wie der mehrfache Gesamtsieg im renommierten Wettbewerb „Excellence in Production“ als „Werkzeugbau des Jahres“ und der zweimalige Gewinn des Bayerischen Qualitätspreises bestätigen dies. Auch innerhalb des Unternehmens hat der Werkzeugbau eine Schlüsselposition inne: Er deckt die gesamte Kette der Blechteileherstellung ab und ist somit in hohem Maße für die Hochwertigkeit der Karosserien verantwortlich. Darüber hinaus beliefert der Audi-Werkzeugbau auch andere Marken des Volkswagen Konzerns mit Umformwerkzeugen und Karosseriebauanlagen.

Allein am Standort Ingolstadt beschäftigt der Audi-Werkzeugbau derzeit knapp 1.000 Mitarbeiter. Weitere rund 1.000 Audianer sind an den Standorten Neckarsulm, Barcelona (Spanien), Győr (Ungarn) und Peking (China) im Einsatz.

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