Pressemitteilung

Ingolstadt, 05.03.2014

Training im Windkanal: Stürmische Zeiten für Audi Sailing Team Germany

  • Deutsche Segel-Nationalmannschaft zu Gast bei Audi
  • Integration von Menschen mit Behinderung im Segelsport als gemeinsames Ziel
  • Technischer Leiter Joachim Hellmich: „Tests im Windkanal als wichtiger Teil der Vorbereitung“

Heiko Kröger

Das Audi Sailing Team Germany und die AUDI AG schlagen ein neues Kapitel in ihrer Partnerschaft auf: Nach der erfolgreichen Premiere des Audi Sailing Team Germany im Vorjahr trainierte jetzt erstmals der Paralympionike Heiko Kröger im Ingolstädter Windkanal-Zentrum.

Für Heiko Kröger – Goldmedaillengewinner der Paralympics 2000 in Sydney sowie Silbermedaillengewinner 2012 in London – war der Termin in Ingolstadt ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro. „Schon bei unserem ersten Windkanal-Test vor einem Jahr haben wir eine Menge wichtiger Daten gesammelt. Und auch dieses Mal hat uns die Arbeit hier einen großen Schritt vorangebracht“, sagt Joachim Hellmich, Technischer Leiter der Segel-Nationalmannschaft. „Die Bedingungen im Windkanal sind optimal und daher ein wichtiger Bestandteil unserer Vorbereitung.“

Im Windkanal wurden die Luftströmungen genutzt, um die verschiedenen Segeleinstellungen zu untersuchen und dadurch Rückschlüsse zu gewinnen, welche Einstellungen optimal für den Vortrieb sind. Dabei wurden systematisch die Einstellungen, die auf das Segelprofil wirken, gegeneinander ausprobiert. Nur im Windkanal bei exakt gleichbleibenden Bedingungen können diese Feinheiten herausgearbeitet werden.

Mit Heiko Kröger trainierte erstmals ein Teilnehmer der Paralympics im Audi-Windkanal. Auf seinem Programm standen der Vorwindtest bei vollem Rigg im Einmann-Kielboot (2.4mR) sowie Segeltrimm- und Segelprofiltests. Ziel dieser Tests ist es, den Vortrieb durch die Untersuchung verschiedener Windeinfallswinkel zu maximieren. Die gesammelten Daten dienen als Grundlage dafür, die Leistung auf dem Wasser zu optimieren und sich so ideal auf die Paralympischen Spiele vorzubereiten.

„Im Audi-Windkanal zu trainieren, war eine fantastische Gelegenheit. Auf dem Weg zu den Spielen in Brasilien ist dieser Tag im Windkanal eine ganz wichtige Etappe“, sagt Kröger, der innerhalb des Audi Sailing Team Germany für die Abteilung „Inklusion“ verantwortlich ist. Das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Handicap hat in der Nationalmannschaft seit jeher einen hohen Stellenwert. Die Bootsklasse 2.4mR spiegelt diesen Integrationsgedanken wider: Die Rumpfbeschaffenheit begünstigt hier die Anpassung an die jeweiligen persönlichen Bedürfnisse des Steuermanns. Deshalb kann die Kategorie bei internationalen und nationalen Regatten sowohl von Athleten mit als auch ohne Behinderung gesegelt werden.

Seit 2010 unterstützt die AUDI AG das Audi Sailing Team Germany als Hauptsponsor und Premiumpartner auf dem Weg an die Weltspitze. Die Integration von Menschen mit Behinderung im Segelsport ist ein gemeinsames Ziel der Partnerschaft.

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Stürmische Zeiten für Audi Sailing Team Germany
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