Pressemitteilung

Ingolstadt, 18.03.2014

Audi mit echten Siegertypen auf der Techno Classica

  • Mehr als 180.000 Besucher auf der weltgrößten Oldtimermesse erwartet
  • Jubiläumsklassiker der Unternehmensgeschichte am Audi-Stand
  • Auto Union Typ A Rennwagen, Audi Typ C „Alpensieger“ und Weltmeister Audi Rallye quattro A2 im Rampenlicht

Der „Alpensieger“: Das erste motorsportliche Automobil der AUDI AG ist der Audi Typ C, der 1912 entwickelt wurde. Von 1912 bis 1914 gewann dieser Wagen die damals größte Herausforderung, die österreichische Alpenfahrt, dreimal in Serie.

Um echte Siegertypen aus dem Rennsport dreht sich der Auftritt von Audi Tradition auf der diesjährigen Techno Classica in Essen. Bei der weltgrößten Oldtimermesse (26. bis 30. März 2014) präsentiert sich das Unternehmen mit erfolgreichen Rennwagen aus vier Generationen, darunter der Auto Union Silberpfeil Typ A von 1934 und der Audi Typ C „Alpensieger“. Ebenfalls in Essen dabei ist der Audi Rallye quattro A2, mit dem Stig Blomqvist vor 30 Jahren die Fahrer- und Marken-Weltmeisterschaft gewann. Dazu gesellen sich weitere geschichtsträchtige Automobile wie der Le Mans-Rennwagen R8R, mit dem Audi 1999 in der Sarthe debütierte, sowie das Siegerauto von 2013, der Audi R18 e-tron quattro.

Auf insgesamt 700 Quadratmetern ist die Audi Tradition in Halle 7 der Techno Classica vertreten. Die Mitglieder des Audi Club International (ACI) stellen ihre automobilen Zeitzeugen in Halle 7.1 aus – damit gibt es auch dieses Jahr wieder zwei attraktive Anziehungspunkte im Zeichen der Vier Ringe.

Das älteste Exponat von Audi Tradition wird der Audi Typ C „Alpensieger“ (1919) sein. Mit seinen 35 PS erreichte der von August Horch im Jahr 1912 entwickelte Wagen eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Dreimal hintereinander – von 1912 bis 1914 –  gewann der Audi Typ C die Österreichische Alpenfahrt, seinerzeit die schwerste motorsportliche Langstreckenfahrt. Exakt vor 100 Jahren gelang ihm dieses „Triple“, für das Audi den Alpensieger-Pokal für immer behielt.

Ein weiterer Hingucker ist der Auto Union Silberpfeil Typ A, mit dem Hans Stuck einst zur Auto Union-Fahrerlegende aufstieg. Die Konstruktion des ersten Grand Prix-Rennwagens von Auto Union aus dem Jahre 1934 war aufsehenerregend wie zukunftsweisend: Der von Ferdinand Porsche entwickelte 4,4 Liter Sechzehnzylinder-Mittelmotor mit Kompressor-Aufladung und einer Leistung von 295 PS befand sich direkt hinter dem Fahrer – damals seiner Zeit weit voraus, heute Formel 1-Standard. Gleich bei seinem ersten Auftritt stellte der Auto Union Typ A mit Hans Stuck am Lenkrad drei neue Geschwindigkeitsrekorde auf. Bei dem in Essen zu sehenden Auto handelt es sich um eine Nachbildung dieses Grand Prix Rennwagens aus dem Besitz der belgischen Firma D´Ieteren.

Ein weiteres Highlight: der Audi Rallye quattro A2. Wenn optisch auch der unspektakulärste aller Audi Rallye-Rennwagen, so war er doch der erfolgreichste. Vor 30 Jahren gewann der Schwede Stig Blomqvist mit ihm die Fahrer- und Marken-Weltmeisterschaft für Audi. 360 PS brachte der Audi Rallye quattro A2 auf die Straße, von null auf hundert km/h kam er in 4,2 Sekunden. Ebenfalls auf der Techno Classica zu sehen ist  der Audi 90 quattro IMSA-GTO. Vor exakt 25 Jahren lieferten sich damit Fahrer wie Hans-Joachim Stuck, Walter Röhrl und Hurley Haywood spektakuläre Rennen auf den amerikanischen Rundkursen. Insgesamt sieben Mal gewann Stuck allein in der Saison 1989.

In den letzten 15 Jahren hat Audi die 24 Stunden von Le Mans dominiert. Zwölfmal standen die Audi-Piloten ganz oben auf dem Siegertreppchen – allen voran Tom Kristensen: Mit insgesamt neun Siegen (von 2000 bis 2013) hält der Däne den Rekord auf der Strecke. Audi Tradition zeigt die  Original-Autos aus dem Debüt-Jahr 1999 und 2013  auf der Techno Classica. Der Audi R8R von 1999 schaffte es bei der ersten Audi-Teilnahme in der Sarthe auf Platz drei, damals saßen  Frank Biela, Didier Theys und Emanuele Pirro im Cockpit. Seinen neunten Sieg hatte Tom Kristensen 2013 im Audi R18 e-tron quattro an der Seite von Alan McNish und Loic Duval eingefahren.

Neben der Replika eines Wanderer Stromlinie Spezial von 1939, mit dem die damalige Auto Union AG die Fernfahrt Lüttich-Rom-Lüttich in der Mannschaftswertung gewann, zeigt Audi Tradition mit dem DKW Hartmann Formel Junior zudem einen der ersten Kundensport-Vertreter der Unternehmensgeschichte:  DKW-Händler Alfred Hartmann aus Berchtesgaden hatte ihn einst auf die Rennstrecke gebracht. Bereits 1959 entwickelte er auf der Basis eines Auto Union 1000 ein Formel-Auto, das es auf bis zu 180 km/h bringen sollte. Abgerundet wird der Auftritt von Audi Tradition auf der Techno Classica in Essen mit zwei besonderen Motorrädern aus dem Hause NSU: Die 125er NSU Rennfox „Delphin“, auf der Rupert Hollaus 1954 den WM-Titel gewann, sowie eine 250er NSU Rennmax. Mit ihr wurde Werner Haas im gleichen Jahr Weltmeister.

Wer etwas für die Vitrine sucht, kann auf das limitierte Jahresmodell der Audi Tradition zurückgreifen. Traditionell auf 333 Stück beschränkt und in der Farbe Orange, können Liebhaber von Miniaturmodellen einen Audi 200 quattro TransAm im Maßstab 1:43 erwerben.

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