Pressemitteilung

Neckarsulm, 19.03.2014

Ergonomie-Messe bei Audi in Neckarsulm

  • 1.300 Audianer informieren sich über ergonomisches Arbeiten
  • Interaktive Messe in Neckarsulm als Teil der Ergonomie-Strategie
  • Werkleiter Fred Schulze: „Der Mensch steht im Mittelpunkt“

Werkleiter Fred Schulze testet das neue Werkzeug, mit dem man das Frontend des Audi A3 rückenschonend montieren kann.

Ob am Band oder im Büro: Wer im Beruf lange leistungsfähig bleiben möchte, braucht gute Bedingungen und das nötige Wissen. Bei einer Ergonomie-Messe in Neckarsulm informierten sich 1.300 Audianer über gesundes Arbeiten. Die Messe ist Teil der Ergonomie-Strategie des Unternehmens „Wir für uns. Aktiv in die Zukunft“.

 „Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt“, sagte Fred Schulze, Werkleiter am Standort Neckarsulm, bei der Eröffnung: „Wir wollen die Gesundheit unserer Mitarbeiter fördern und ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig eine gesunde Körperhaltung für ein erfülltes Berufsleben ist.“

Zu diesem Zweck konnten Beschäftigte am Standort Neckarsulm am 18. und 19. März verschiedene Ergonomie-Innovationen aus den Werken Neckarsulm, Ingolstadt, Brüssel und Győr ausprobieren: zum Beispiel Vormontage-Tische, die sich individuell auf den Mitarbeiter einstellen lassen, einen Vakuumheber zum automatischen statt manuellen Öffnen der Heckklappe während des Lackier-prozesses und eine neue Generation des „Ergonomischen Montagesitzes“, mit dessen Hilfe Mitarbeiter mühelos im Fußraum des Automobils Teile verschrauben.

Mit der Ergonomie-Strategie „Wir für uns. Aktiv in die Zukunft“ begegnet Audi wachsenden Herausforderungen wie etwa dem demografischen Wandel und der zunehmenden  Komplexität im Automobilbau. Zum Auftakt hatte im November bereits eine Ergonomie-Messe in Ingolstadt stattgefunden. Die Strategie, die Audi Produktionsvorstand Dr. Frank Dreves ins Leben gerufen hat, konzentriert sich auf fünf Handlungsfelder: Audi fördert ein ganzheitliches Wohlbefinden am Arbeits-platz und  gestaltet Gruppenarbeit intelligent, beispielsweise bei der Arbeitsplatz-rotation. Im Entstehungsprozess neuer Produkte werden ergonomische Kriterien noch früher berücksichtigt. Ein weltweites Ergonomie-Netzwerk setzt einheitliche Standards global um, und Kommunikationsmaßnahmen zielen auf ein stärkeres Bewusstsein für Ergonomie bei allen Mitarbeitern.

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