Pressemitteilung

Ingolstadt/Budapest, 01.06.2014

Miguel Molina glänzt für Audi in Ungarn

  • Platz zwei für den Spanier beim DTM-Rennen auf dem Hungaroring
  • Sechs Audi RS 5 DTM unter den besten Zehn
  • Audi verteidigt Führung in der Herstellerwertung

Audi Sport Audi RS 5 DTM #8 (Audi Sport Team Abt Sportsline), Miguel Molina

33.000 Zuschauer, unter ihnen zahlreiche Mitarbeiter des Audi-Werks in Győr, haben auf dem Hungaroring bei Budapest ein spektakuläres DTM-Wochenende und einen weiteren starken Auftritt des Audi RS 5 DTM erlebt. Miguel Molina gelang mit Platz zwei das bisher beste Ergebnis seiner DTM-Karriere. Mit sechs Autos in den Top Ten verteidigte Audi die Führung in der Herstellerwertung. Auch die schnellste Runde des Rennens ging an den RS 5 DTM.

Mann des Tages aus Audi-Sicht war Miguel Molina im Audi Sport Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline. Der Spanier war bei den ersten beiden DTM-Rennen ohne eigenes Verschulden jeweils auf den letzten Startplatz zurückversetzt worden. Auf dem Hungaroring ging Molina als bester Audi-Pilot von Position drei ins Rennen und kam nach 41 spannenden Runden auf Platz zwei ins Ziel, obwohl er am Start zunächst auf Rang acht zurückgefallen war.

Noch in der ersten Runde verbesserte sich Molina wieder um vier Positionen. In Runde 13 überholte der Audi-Pilot den BMW von António Felix da Costa und unmittelbar vor seinem Pflichtboxenstopp in Runde 19 auch den BMW von Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock. Anschließend war „Magic“ Molina der einzige Fahrer im Feld, der das Tempo des späteren Siegers Marco Wittmann mitgehen konnte.

„Ich freue mich sehr über diesen zweiten Platz – vor allem nach dem Pech, das ich bei den ersten beiden Rennen hatte“, sagte der Spanier. „Vielen Dank an Audi Sport und das Team Abt, die mir ein so fantastisches Auto gegeben haben. Leider war der Start nicht so toll, sonst wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen. Aber dass ich trotzdem noch bis auf Platz zwei nach vorn gekommen bin, ist großartig und zeigt, wie stark der RS 5 DTM ist.“  

Ein eindrucksvolles Rennen fuhr auch sein Teamkollege Edoardo Mortara: Der Italiener startete genau wie Molina auf den weicheren Optionsreifen und kämpfte sich vom zwölften Startplatz schnell auf Rang vier nach vorn. Nach dem Wechsel auf Standardreifen lieferte er sich ein spektakuläres Duell mit Timo Glock, dass Mortara für sich entscheiden konnte. Erst drei Runden vor Rennende verlor der Audi-Pilot den dritten Platz an Bruno Spengler, der zu jenen Piloten zählte, die in der zweiten Rennhälfte Optionsreifen Position um Position gutmachte.

Mit derselben Strategie waren auch Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM), Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) und Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM) unterwegs, die in einer spektakulären Schlussphase die Plätze fünf, sieben und neun eroberten. Titelverteidiger Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Phoenix) wurde indes auf den harten Standardreifen in den letzten vier Runden vom sechsten Platz noch auf Rang zehn  zurückgereicht.

Nico Müller verpasste im Audi Financial Services Audi RS 5 DTM nur knapp seine ersten Punkte in der DTM: Der junge Schweizer drehte die mit Abstand schnellste Runde des Rennens und lag auf Rang acht, ehe er in der letzten Runde von Timo Glock „umgedreht“ wurde und auf Platz zwölf zurückfiel.

Timo Scheider wurde bereits kurz nach dem Start von einem BMW getroffen und musste seinen AUTO TEST Audi RS 5 DTM in Runde elf mit einer beschädigten Hinterradaufhängung abstellen. 

„Ich habe den Mitarbeitern unseres Werkes in Györ ein spannendes und aufregendes Rennen versprochen – und ich denke, wir haben Wort gehalten“, erklärte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Es ging hoch her auf der Strecke und mit den Plätzen zwei, vier und fünf können wir angesichts des für uns nicht so perfekten Qualifyings gut leben. Besonders freue ich mich für Miguel (Molina), der das Pech der ersten beiden Rennen abgeschüttelt und verdient Platz zwei geholt hat. Er war heute der Einzige, der Marco Wittmann hätte gefährlich werden können. Nun kommen wir als Spitzenreiter zu unserem Heimspiel nach Nürnberg – und dort wollen wir den ersten Saisonsieg holen.“

– Ende –



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