Pressemitteilung

Brüssel, 01.07.2014

„Duale Ausbildung“ bei Audi Brussels: Pilotphase erfolgreich abgeschlossen

  • Erste fünf Absolventen starten als Anlagentechniker
  • Übrige Absolventen qualifizieren sich weiter zum Instandhalter
  • Michael Schmid, Geschäftsführer Personalwesen Audi Brussels: „Das Fachwissen unserer Mitarbeiter zählt zu den wichtigsten Ressourcen von Audi.”

Im Bild von links nach rechts: Patrick Danau, Generaldirektor Produktion, Technik und Logistik sowie Sprecher der Geschäftsführung AUDI BRUSSELS S.A./N.V.; Stéphane Allard, Schulleiter, Institut Don Bosco Woluwé; Michael Schmid, Generaldirektor Human Resources Audi Brussels; Dr. Eckart Cuntz, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Königreich Belgien; Maggy Vankeerberghen, Direktorin KTA Halle; Marie-Martine Schyns, Ministerin für Unterricht und Sozialwesen Föderation Wallonie-Brüssel; Absolventen der „Dualen Ausbildung“; Wouter Van Gulck, Geschäftsführer Federation of Belgian Chambers of Commerce; Hans Joachim Maurer, Geschäftsführer AHK debelux.

Audi Brussels erntet die ersten Früchte des Pilotprojektes „Duale Ausbildung“: Zehn Auszubildende haben ihre Fachprüfung erfolgreich bestanden. Fünf dieser Absolventen starten nun ihre berufliche Karriere bei Audi Brussels als Anlagentechniker. Daneben qualifiziert das Unternehmen in Kooperation mit den Partnerschulen ab September fünf Absolventen zum Instandhalter weiter.

„Das Fachwissen unserer Mitarbeiter zählt zu den wichtigsten Ressourcen von Audi”, erklärte Michael Schmid, Geschäftsführer Personalwesen. „Insbesondere die Ausbildung des Facharbeiternachwuchses ist uns ein zentrales Anliegen. Nach dem Erfolg des Pilotprojekts wollen wir mit einer neuen, zusätzlichen Qualifizierung den nächsten Schritt gehen“, so Schmid weiter.

Das Pilotprojekt „Duale Ausbildung“ startete 2012/13 mit Schülern aus zwei Partnerschulen, dem Brüsseler Institut Don Bosco und der KTA Halle. Eine derartige Zusammenarbeit zwischen Industrie und Schulen ist neu in Belgien. Zehn Schüler haben nun ihr zweites und letztes Ausbildungsjahr erfolgreich abgeschlossen. Während fünf Absolventen direkt als Anlagentechniker ins  Unternehmen einsteigen, wird sich die andere Hälfte durch eine neue Qualifizierung weiter spezialisieren: Im September beginnt für sie das dritte und letzte Ausbildungsjahr zum Instandhalter.

Die grundlegende Ausbildung zum Anlagentechniker besteht aus vier Säulen: regulärer Unterricht an den Partnerschulen, Unterricht in der Schule anhand von Audi-Materialien, Unterricht im Roboter- oder Laserschulungsraum bei Audi sowie ein Praktikum in der Audi A1-Produktion. Während dieser zweijährigen Ausbildung erhalten die Schüler insgesamt 600 Stunden „Audi-Unterricht“. Die Spezialisierung zum Instandhalter nimmt ein weiteres Jahr in Anspruch und ist vorwiegend praxisorientiert. Die Schüler verbringen dann 95 Prozent ihrer Zeit bei Audi Brussels.

Alternativ haben die Absolventen auch die Möglichkeit, mit Unterstützung des Unternehmens ein Bachelor- oder Masterstudium zu beginnen. Im Rahmen des umfangreichen Bindungsprogrammes „Dual Connect“ bleiben die Studenten weiter Teil der Audi-Familie: So werden sie beispielsweise zu Qualifizierungen und Veranstaltungen eingeladen und arbeiten in den Semesterferien im Unternehmen.

Zahlreiche Nachfragen anderer Unternehmen und das durchweg positive Feedback der Auszubildenden sowie der teilnehmenden Berufsschulen bestätigen den Erfolg des neuen Ausbildungsmodells in Belgien.

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